Aktuelles

  • Der Winter neigt sich dem Ende zu. Genügend Schnee gibt es nur noch ganz oben in den Kammlagen der Mittelgebirge. Aber auch dort kündigt sich der nahende Frühling mit typischem Aprilwettwetter an. So konnte am Sonnabend der Supercross im tschechischen Boží Dar, zugleich letzter Wettkampf der Junior Trophy Erzgebirge, wegen des Dauerregens nur verkürzt ausgetragen werden, und die Freistilwettkämpfe beim Skadi-Loppet im bayrischen Bodenmais mussten wegen des Sturms komplett ausfallen.

    Am Sonntag hatte sich das Wetter etwas beruhigt. Der achte und letzte Wettbewerb zum Sachsenpokal war nur durch Verlegen von Geyer in die Skiarena im Fichtelberg möglich. Drei unserer acht Kinder erreichten beim Sprint in der freien Technik über 1 km das Finale. Dort verbesserten sich Nico Dsaak (S13) und Florian Bäcker (S10) vom vierten Platz im Prolog auf Platz 3, und Kristina Schenk (S13) landete nach Platz 6 im Prolog auf Platz 4 im Finale.

    Elf Jugendliche und sieben Erwachsene reisten ins bayrische Bodenmais, um am Skadi Loppet, einem bekannten Volkssportlauf mit gewöhnlich 2000 Startern, teilzunehmen. Hier hatte sich der Sturm gelegt, so dass am Sonntag die klassischen Wettbewerbe ausgetragen werden konnten. Besonders für unsere Jüngsten, gerade einmal 14 Jahre alt, war die Streckenlänge von 24 Kilometern ungewohnt, vor allem bei Dauerregen und schwerem Schnee. Doch sie schienen davon wenig beeindruckt zu sein. Bei 246 männlichen Starten, die das Ziel erreichten, belegten alle einen Platz in der vorderen Hälfte. Als Erster von ihnen kam Arvid (J15) auf Platz 42. Es folgten mit Platz 46 Karl (J17), 84 Leon, 89 Marcel, 99 Franz (alle J15), 118 Johann (J16) und 128 (J15) Vincent.  Unsere weiblichen Teilnehmerinnen kamen bei 100 Starterinnen auf die Ränge 34 und 45 durch Charlotte und  Franziska (beide J17), 56 durch Bärbel (D36)  sowie 61 und 62 durch Marleen (J15) und Lotta (J16).

    255 Erwachsene bewältigten die Strecke über 42 km, unter ihnen sechs Niedersedlitzer mit folgenden Platzierungen: 13 Arne (H 21), 20 Sten (H36), 95 Francis (H21), 119 Peter (H46), 137 Dirk und 182 Sven (beide H46).

    Zum Foto: Unsere acht Kinder, die beim Sachsenpokal in Oberwiesenthal dabei waren.

  • Schon beim Miriquidi und bei den Sachsenmeisterschaften konnten wir feststellen,  dass mit Michael Richter und Sten Währisch zwei engagierte und äußerst erfolgreiche Breitensportler den Weg in unseren Klub gefunden haben. Michael, 39 Jahre alt, bewies das erneut bei den Seniorenweltmeisterschaften in Klosters (Schweiz), wo er am 05. März 2017 im Wettbewerb über 30 km (KT)  den 4. Platz in der AK M04 belegte.

    Am gleichen Tag eroberte sich Richard Leupold beim Continentalcup in Sankt Ulrich (Österreich) über die gleiche Distanz bei den Junioren die Silbermedaille.

    Arvid Reichelt, der wie Richard im Bundesstützpunkt Oberwiesenthal trainiert, musste sich beim Deutschen Schülercup bewähren. Dazu schreibt sein Vater Olaf: „Traditionell fand an den drei Tagen 10.-12.03.2017 das Schüler-Cup-Finale der Wintersaison Saison 2016/17 in Ruhpolding statt. In der Chiemgau-Arena, dort wo der Biathlon im Weltcup Station macht, messen die 14- und 15-jährigen nordischen Wintersportler alljährlich im März ihre Kräfte und ermitteln ihre Deutschen Schülermeister. Von unserem Verein war an allen drei Tagen Arvid Reichelt am Start. Los ging es am Freitag mit einem Technik-Sprint in der freien Technik, den Arvid als Elfter von 44 Startern beendete. Leider verhinderte ein unverschuldeter Stockwechsel kurz vor dem Start eine ganz vordere Platzierung für ihn. Mit Ärger und Wut im Bauch nahm Arvid den zweiten Tag in Angriff. Am Samstagnachmittag mussten 10 km in der KT bei frühlingshaften Temperaturen, Sonnenschein und aufgewühltem Schnee absolviert werden. Arvid erkämpfte einen starken 8. Platz und wurde damit genau wie am ersten Tag zweitbester Sachse hinter Carlos Lang (SSV Geyer).“

    Zum Foto von Olaf Reichelt: Arvid (AK 15) in Ruhpolding beim Wettbewerb über 10 km (KT) 

  • Worldloppets gab es bis zur Wende nur jenseits des eisernen Vorhangs. Nach Öffnung der Grenzen 1990 besuchte viele Jahre lang unser Klub mit mehreren Jugendlichen den Oberammergauer König-Ludwig-Lauf. Später wurden auch Veranstaltungen aus dem ehemaligen Ostblock in die Liste der Wordloppets aufgenommen. Zu ihnen gehört der knapp 200 Kilometer entfernte Bieg Piastow im benachbarten Polen. In diesem Jahr waren 12 Niedersedlitzer dabei, darunter acht Mädchen und Jungen unserer AK 15 bis 18.

    Das Highlight der Veranstaltung war der Wettbewerb über 50 km in der Klassischen Technik. Daran nahmen mit Erfolg unsere Erwachsenen Patrick, Francis und Uwe Durdel teil (Ergebnisse lagen noch nicht vor).

    Für unseren Nachwuchs war der 25-km-Lauf bestimmt, ebenfalls in der klassischen Technik. Der Wärmeeinbruch brachte einige Wachsprobleme und schwer befahrbare Loipen mit sich. Unsere Jugendlichen, die bei den Junioren starten mussten, um überhaupt mitlaufen zu können. ließen sich dadurch nicht beirren. 1301 Starter erreichten das Ziel. Schnellster Niedersedlitzer war Karl mit Platz 49 insgesamt und Platz 5 in der AK 19 (Laufzeit: 1:26:14). Auf Platz 53 (6. der AK 19) folgte Arvid (1:33:14). Dann kam schon Ruth auf Platz 72. Sie erreichte nach 1:35:00 als vierte weibliche Teilnehmerin und als Dritte der wAK 20 das Ziel. Auf den weiteren Plätzen folgten Leon (Platz 118 /1:43:11), Johann (159 /1:48:48) und Marcel (190 /1:52:00).

    Unsere Mädchen Charlotte (203 / 1:53:27) und Franziska (262 / 1:58:16) brachten es mit den Plätzen 2 und 3 bei der weibl. AK 19 zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Lotta (337 / 2:05:16) und Anke Durdel (595 / 2:21.19) erreichten noch in der ersten Hälfte des Starterfeldes das Ziel.

    Zum Foto von Heike Reichelt: Unsere Medaillen-Gewinnerinnen Ruth, Charlotte und Franziska

  • Drei Tage waren für die Landesmeisterschaften vorgesehen, doch wegen eines Wärmeeinbruchs und des Sturms in der Nacht zum Freitag musste der Beginn auf Sonnabend verlegt werden. Zum großen Bedauern vieler Teilnehmer bedeutete das den Verzicht auf die Staffelwettbewerbe. Letztlich aber fanden die Teilnehmer gut präparierte Loipen, eine vorbildliche Organisation und zeitweise gute Wetterbedingungen bei leichtem Frost und Sonnenschein vor.

    Für die 34 Starter aus unserem Klub gab es acht Medaillen, darunter dreimal Gold. Weitere 16 unserer Aktiven konnten für die Plätze 4, 5 und 6 eine Urkunde in Empfang nehmen. Der Sonnabend galt der Freien Technik. Hier mussten die Kinder  bis zur AK 15 einen 1,1 km langen Hindernisparcours bewältigen. Dabei gab es für Arvid Reichelt (AK m15) Silber sowie für Florian Bäcker (m10) Bronze. Jugendliche und Erwachsene mussten eine 5-km-Runde ohne Hindernisse durchlaufen, auf der sich Ines Uhlig (Damen 46) die Bronzemedaille holte.

    Am Sonntag wurden die Wettbewerbe in der Klassischen Technik ausgetragen. Hier erkämpften sich Sarah Neises (w17/18, 5 km) und Ines Uhlig (Damen 46, 15 km) die Bronzemedaille. Drei unserer Aktiven brachten es auf der 20-km-Strecke der Herren zum Meistertitel und damit zu einer Goldmedaille: Michael Richter (H46). Sten Währisch (H36) sowie Arne Reichelt (H21), der Schnellster aller Männer über 20 km geworden ist. Besondere Beachtung verdient die Leistung unsere weiblichen Jugend AK 17/18, die mit Sarah Neises, Charlotte Linné und Franziska Schenk die Plätze 3, 4 und 5 belegten. Erfreulich für uns ist auch, dass zwei unserer Übungsleiterinnen zur Siegerehrung nach vorn gerufen worden sind: Nathalie Dsaak und Katharina Riedel kamen bei den Damen 21 auf Rang 5 und 6.

    Zum Foto von Olaf Reichelt: Unsere drei Geldmedaillengewinner, von links Michael, Arne und Sten. 

  • Beim Deutschen Schülercup (DSC) wird der Langläufernachwuchs schrittweise auf Wettkämpfe im Bundesmaßstab vorbereitet. Für Kinder der AK 14 und 15 sind es drei Wochenenden mit je zwei Wettbewerben, die Schüler der AK 13 werden an einem Wochenende dazugenommen. So trafen sich dieses Mal etwa 270 Kinder der AK 13 bis 15 aus neun Bundesländern im oberbayrischen Krün.

    Hier schien jeden Tag die Sonne und brachte die Schneedecke an der Oberfläche zum Schmelzen, nachts gefror der Schnee wieder und bescherte den Startern am Vormittag vereiste Loipen. Diese waren sehr anspruchsvoll mit mehreren Anstiegen und schnellen Abfahrten angelegt worden. Am Sonnabend musste ein Hindernisparcour von 1,5 km Länge bewältigt werden, auf dem Arvid mit Platz 11 (von 43) als bester Sachse das Ziel erreichte und Nico, der sich zum ersten Mal gegenüber der Konkurrenz aus ganz Deutschland behaupten musste, auf Platz 23 (von 44) landete. Am Sonntag konnte sich Nico über 2,5 km in der Klassischen Technik auf Platz 18 verbessern, während Arvid über 7,5 km trotz guter Beherrschung der Technik auf Platz 20 landete.

    Einige Erwachsene zog es ins tschechische Bozi Dar zum Karlslauf, an dem sich am Sonnabend unsere Oberwiesenthaler am Wettbewerb über 22 km FT beteiligten. Obwohl sie nicht den besten Griff in die Wachskiste getan hatten, belegten Richard und Arne in der Gesamtwertung die Plätze 2 und 5. Auch am Tag danach war unser Klub erfolgreich vertreten, denn Sten Währisch erreichte über 44 km KT den dritten Rang.

    Einige unserer Aktiven waren am Sonnabend nach Bad Einsiedel zum Schwartenberglauf gefahren. Trotz der Schulferien durchliefen hier 138 Läufer das Ziel. Unser bestes Ergebnis erzielte Marie Göpel mit Platz 2  (von 7) bei den Schülerinnen 8 über 1 km (KT).

    Zum Foto: Für Nico (AK 13) war es der erste Start bei einem DSC. Gekonnt durchläuft er die vereiste Kurve am Ende einer Abfahrt.

  • Es wird so viel über unsere Kinder und Jugendlichen berichtet, dass man glauben könnte, bei uns gäbe es keine Erwachsenen. Das ist nicht so: Unsere 144 Aktiven gehören etwa je zur Hälfte den Erwachsenen und dem Nachwuchs an. An diesem Wochenende machten die Erwachsenen auf sich aufmerksam.

    Ein Highlight war für sie der Miriquidi in Zinnwald, ein 24-Stundenlauf, der am Sonnabend 10 Uhr begann und erst am Sonntag 10 Uhr endete. Für die Teilnehmer hatten die Veranstalter im Scharspitzengebiet eine 6-km-Runde präpariert. Dabei ging darum, in 24 Stunden eine möglichst große Strecke zurückzulegen. 27 Läufer wagten sich als Einzelkämpfer auf die Loipe, für sie gab es in den 24 Stunden keine Ablösung. Beim Teamwettbewerb wurde nach jeder Runde der Staffelstab übergeben. In den 48 Viererteams beteiligten sich 17 Mitglieder unseres Klubs. Zwei von ihnen gehörten der Siegermannschaft an: Sten Währisch und Michael Richter. Zusammen mit ihren Brüdern Tilo Währisch und Jens Richter bewältigten sie 69 Runden und brachten es auf 412 km.

    Arne Reichelt und Richard Leupold waren zur gleichen Zeit in Oberammergau beim König-Ludwig-Lauf, den wir nach der Wende mit unseren Jugendlichen so lange besuchten, bis diese Veranstaltung mit den Sachsenmeisterschaften zusammenfiel. In diesem Jahr konnten unsere Leistungssportler ganz vorn mitmischen: In der Freien Technik über 19 Kilometer, bei der 496 Teilnehmer das Ziel erreichten, belegte Richard den dritten und Arne den vierten Platz. Aus dem Lauf in der klassischen Technik über 19 km (289 Starter) ging Arne als Gesamtsieger hervor. Richard nahm die lange Strecke in Angriff. Er belegte über 38 km (901 Starter) den elften Platz und wurde dabei Schnellster der Junioren.

    Nicht ganz so glücklich verlief für 24 unserer Nachwuchssportler der Marienberger Meilenberglauf, der Bestandteil des Sachsenpokals ist. Platz 2 belegte Ines Uhlig bei den Damen 41 über 12 km, Platz 3 erreichten Nathalie Dsaak (D21, 12 km) und Lotta Rombock (U16w, 12 km). Fünf unserer Jüngsten der AK 7, 8 und 9 wurden nach der norwegischen Methode gewertet, d. h., jeder von ihnen erhielt eine Urkunde. In der Ergebnisliste erschienen Julius Kröcher (mU8, 1 km) auf Platz 1 und Sonja Uhlig (wU9, 1 km) auf Platz 3.

    Zum Bild von Olaf Reichelt: Siegerehrung wie in Norwegen, alle Kinder bis zur AK 9 wurden nach vorn gerufen. Von uns sind dabei Julius Kröcher (links hinten), Sonja Uhlig (davor), Sebastian Koritz (rechts vorn), Felix Kästner (dahinter) und Henry Göpel (hinten Dritter von rechts).