Aktuelles

  • Weltcup im Skilanglauf: Die besten Athleten der Welt kamen nach Dresden. Erst reichlich eine Woche zuvor hatte sich im schweizerischen Campra unser Richard Leupold für die Teilnahme qualifiziert. Gerade einmal 20 Jahre alt, ist er neben Weltmeistern und mehrfachen Weltcupsiegern der Außenseiter, in der Presse auch als Debütant bezeichnet. Und trotzdem: Er ist der erste Dresdner, der an einem Weltcup teilnehmen kann. Entsprechend groß war der Applaus des Publikums, als in der Skiarena Dresden sein Name aufgerufen wurde.

    Unter den 67 gestarteten Herren gehörten acht dem Deutschen Skiverband an, jedoch nur einer konnte sich für das Halbfinale qualifizieren. Richard ist erwartungsgemäß, wie die sechs anderen, nach dem Prolog ausgeschieden, für Sebastian Eisenlauer war es nach dem Viertelfinale zu Ende. Im Finale konnte sich der Italiener Federico Pellegrino vor dem Norweger Johannes Klaebo und dem Franzosen Lucas Chanavat als Sieger behaupten. Bei den Damen gingen die ersten zwei Plätze an Schweden mit Hanna Falk, Maja Dahlqvist und Dritte wurde die US-Amerikanerin Sophie Caldwell.

    Mehrere unserer jungen Sportler hatten sich für den Weltcup als Helfer zur Verfügung gestellt. Die meisten von ihnen gehörten den Teams an, die vor und während der Veranstaltung als Gruppe die Strecke zu durchlaufen hatten. Eine Woche später, am 20. Januar, sind sie erneut auf der Weltcuploipe unterwegs, dann als Aktive beim Internationalen Sachsencup. Es wird mit 200 bis 300 Teilnehmern gerechnet. Der Skiklub Dresden-Niedersedlitz als Ausrichter des sportlichen Teils stellt vorausssichtlich die größte Starterzahl, denn bis zum heutigen Tag haben sich 42 Niedersedlitzer in die Meldeliste eingetragen.

    Zum Foto: Auch Arne (von links), Sarah, Marleen und Leon waren beim Weltcup als Helfer im Einsatz.  

  • Knapp zehn Jahre ruhte die Partnerschaft zwischen Sk Skol Brno und unserem Skiklub. Im Rahmen des europäischen Jugendaustauschprogrammes Eurasmus+ haben Linda Kloss und Olaf Reichelt unsere Partnerschaft reaktiviert. Zusätzlich nehmen das Skiteam Muerzttal aus der Steiermark und der Skiklub Kremnice aus der Slovakei an dem Progamm teil. In einem ersten von vier Workshops kamen die vier Vereine für ein abwechslungsreiches und geselliges Wochenende in Nove Mesto in Mähren zusammen.

    Mit jeweils fünf Sportlern zwischen 11 und 15 Jahren und je zwei Übungsleitern trafen sich die vier Skilanglaufvereine vom 5. bis 7. Januar im Langlaufzentrum in Nove Mesto, Tschechien. Über die nun endlich durchgängige Autobahn traf unsere Delegation, bestehend aus Matti, Lisa, Kristina, Sebastian und Johannes, mit ihren Betreuern Markus und Richard erstaunlich zügig in knapp drei Stunden am Hotel Ski ein. Vom Schnee der letzten Wochen war auf der gesamten Fahrt nichts mehr zu sehen. Doch die Weltcuploipen im Skizentrum waren überraschenderweise sehr gut präpariert und luden uns direkt auf eine Erkundungstour ein.

    Die nächsten Tage standen Frühsport auf Skiern und zwei Trainingseinheiten auf den langen Latten auf dem Plan. Für uns Trainer war es spannend den Kollegen über die Schulter zu schauen. Das Niveau der Sportler, wie auch die Trainingsinhalte, waren recht unterschiedlich. „Jedoch bekam ich dadurch einen Einblick in die Trainingsabläufe außerhalb unseres Vereins“ meinte Richard. Die Kids probierten sich in der englischen Sprache und waren überrascht, wenn das Anleiten auch ohne mündliche Kommunikation funktionierte. „Der tschechische Trainer brüllt ja gar nicht“ zwinkerten sich die Mädchen zu. Wenn es notwendig war, konnte Matti seine Tschechischkenntnisse hilfreich einbringen. Neu war das Seminar zur Psychologie des Sportes. Die Kids tauschen sich über den Umgang mit Nervosität und Drucksituationen aus. Die Übungsleiter diskutierten die Gestaltung von nachhaltigen Erfolgserlebnissen. Die Ergebnisse dieses Seminars werden auf der zukünftigen Homepage (www.ski-project.eu) frei zugänglich sein.

    Abends entspannten sich Kinder und Trainer in Schwimmbad und Sauna, mit Schorle und Pivo. „Der Pool war die beste Trainingseinheit“ schlussfolgerte ein lachender Sebastian. Ein Orientierungslauf in gemischten Teams bildete den gelungenen Abschluss der Eröffnungsveranstaltung. „Es war ein herzliches Zusammentreffen mit bekannten und neugewonnen Sportfreunden“ resümierte Markus. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Lehrgang im April – Abwintern auf der Tauplitzalm in Österreich. Der Skiklub heißt alle Teilnehmer am ersten Wochenende nach den Sommerferien in Dresden willkommen.

    In diesem Sinne, SKOL! Euer Richard

  • Der Skiklub Dresden-Niedersedlitz lädt eine Woche nach dem Skilanglauf Weltcup zum Internationalen Sachsen-Cup und zur Junior Trophy auf die originale, um ein Drittel gekürzte Weltcupstrecke zum Skating Sprint ein.

    An diesem Wochenende freuen wir uns auch auf Skilangläufer aus unserem Nachbarland Tschechien, die am Wettkampf mit teilnehmen werden. 

    Hauptakteure sind die Kinder der AK10-15, die alle einen Prolog laufen und anschließend, abhängig von ihrer Platzierung aus dem Prolog, in 6-er Sprint-Heats die Plätze 1-6, 7-12, 13-18, 19-24 usw. ausfahren. Die Ergebnisse fließen in die Sachsenpokal-Wertung ein.

    Im Rahmen der Junior Trophy starten die jüngsten Langläufer der AK5 bis 9 nach Altersklassen getrennt im Massenstart.

    Damit auch unsere jugendlichen und erwachsenen Sportler einen Hauch Weltcup schnuppern können, bieten wir den Sprintwettkampf in drei weiteren Altersklassen - AK16, AK17/18 und offene Klasse - an.

    Ein Dankeschön geht schon einmal an die nordische Skisportfamilie im Erzgebige, die uns bei der Vorbereitungen und Durchführung dieses Events unterstützt, beispielsweise übernimmt der SSV Sayda die Zeitnahme.

    Hier findet ihr die Ausschreibung in deutscher Sprache und in tschechischer Sprache.

    Pozvánka a propozice na "Saský pohár s mezinárodní účastí" a "Junior Trophy"

  • Richard Leupold, mehrfacher Deutscher Jugend- und Juniorenmeister, ist in die Erwachsenenklasse aufgestiegen. Hier muss er noch seinen Platz finden. Nicht nur, dass dieser Klasse ein Dutzend Jahrgänge angehören - mit 20 Jahren ist er einer der Jüngsten in diesem umfangreichen Starterfeld. Seine Ergebnisse bei den Herren 21 sind noch ziemlich unausgeglichen.

    Trotzdem gelangen ihm schon einige aufsehenerregende Erfolge. Den ersten großen Sieg feierte er beim internationalen FIS-Rennen am 01.12.2017 im italienischen Santa Caterina. Beim Sprint erreichte er im Prolog Platz 25. Danach kämpfte er sich von Heat zu Heat nach vorn, bis er schließlich im Finale als Erster die Ziellinie überschritt.

    Vierzehn Tage später kam er jedoch beim Continental Cup in Sankt Ullrich (Österreich) nicht über den Prolog hinaus. Er war nicht der einzige deutsche U23 Skiläufer, der das Viertelfinale verfehlte. Mit den anderen fuhr er noch am gleichen Tag nach Oberwiesenthal, um dort am nächsten Tag den Deutschandpokal zu bestreiten. Und hier gab es wieder eine große Überraschung: Schon beim Prolog war Richard Schnellster. Bange Minuten dann im Halbfinale, wo er sich die Finalteilnahme erst nach Zielfoto-Entscheid erkämpfte. Im Sprintfinale wuchs er dann über sich hinaus und wurde mit deutlichem Abstand Gesamtsieger.

    Zum Foto: Richard bei der Siegerehrung in Santa Caterina, links Valentin Mättig, der Zweiter wurde (Fotograf unbekannt).

  • Am Sonnabend stand der Eröffnungslauf (Freie Technik) in Oberwiesenthal auf dem Programm. Für zwei unserer dort trainierenden Sportler war es kein Problem, denn sie konnten schon ausgiebig auf Schnee trainieren. So erreichte Arvid Reichelt (Jugend U16) Platz 3 (von 18) und Richard Leupold (H21) Platz 2 (von 13).

    Schwieriger war es für unsere in Dresden trainierenden Kinder. Vor Weihnachten fehlt ihnen im Flachland der Schnee. Am liebsten würden sie mit dem ersten Skiwettkampf bis nach Neujahr warten, denn bis dahin haben sie ihr alljährliches stattfindendes Trainingslager im Gebirge absolviert. Doch der Langlauf „Rund um den Kiel“ am Sonntag in Mühlleiten zählt für die AK 10 bis 15 zum Sachsennpokal. Durch ein Fernbleiben gingen wichtige Punkte für die Landesrangliste verloren.

    Immerhin erreichte Sonja Uhlig in der weiblichen AK U10 den dritten Platz (von 10). Etwas traurig waren Sebastian Koritz (U10) und Florian Bäcker (U11), die mit Platz 4 nur knapp einen Urkundenplatz verfehlten. Außerhalb des Sachsenpokals gab es für Marcel Durdel (Jugend U16) über 5 km ein zweites Mal Bronze. Für unseren jüngsten Starter Arvid Löwe (m U9) war es der erste Skiwettkampf überhaupt. In der klassischen Technik bewältigte er die 1-km-Runde in 5:54 Minuten und landete als Letzter auf Platz 6. Kein Problem, denn nur weniger als eine halbe Minute fehlten ihm zu den Plätzen 4 und 5.

    Zum Foto: Der Präsident des Skiverbandes Sachsen, Heiko Krause, applaudiert auch für Sonja, die in der weibl. AK 10 für Platz 3 geehrt wird.

  • Nicht jeder ist glücklich darüber, dass es für die Kinder unseres Klubs keine gemeinsame Weihnachtsfeier mehr gibt. Stattdessen soll jede Trainingsgruppe eine eigene Weihnachtsfeier ausrichten. Dass das möglich ist, zeigte die TG 3 mit ihren Übungsleitern Robert Kloß und Katharina Riedel. Unterstützung fanden sie durch die Eltern von Marie und Henry Göpel, die ihre soeben fertig gewordene Herberge in Rechenberg zu Verfügung stellten.

    Dieses Haus verfügt über eine geräumige Küche mit einem Tisch, an dem ein Dutzend Gäste Platz findet. Neben dem Elternschlafzimmer gibt es ein Kinderzimmer mit vier Betten und einen Boden mit sechs Schlafgelegenheiten. Schon am Sonnabend reisten die Übungsleiter mit mehreren Kindern an. Oben auf den Wiesen nahe der Holzhauer Fischerbaude konnten sie zum ersten Mal auf Ski trainieren, und am Abend wurde gebastelt und eine „Nachtwanderung“ in den düsteren Gebirgswald unternommen.

    Am Sonntag kamen weitere Kinder mit Eltern und Geschwistern dazu, um an der Weihnachtsfeier teilzunehmen. Nach einer Wanderung versammelten sich alle neben der Herberge, wo sie mit Wiener Würstchen und Adventsgebäck ihren Hunger stillen konnten. Für den Durst gab es Kinderpunch, und für die Erwachsenen wurde extra Kaffee gebraut. Dann endlich wurde der mit Geschenken gefüllte Ruprechtsack geöffnet und die von den Kindern herbeigesehnte Bescherung begann. Neben nützlichen Geschenken für die Sportler wurden die Familien mit einem Kalender beschenkt, der ursprünglich als Präsent für den ausgefallenen Herstwaldlauf gedacht war.

    Zum Foto: Das Lagefeuer war ein besonderer Anziehungspunkt für die Jüngsten