Aktiv dabei sein

Wer sich für den Skilanglauf begeistert, sportlich aktiv werden möchte oder Gleichgesinnte zum gemeinsamen Training sucht, ist beim Skiklub Dresden-Niedersedlitz e.V. genau richtig. Egal ob Ski- oder Radfahren, Hallentraining oder Wandern – unser Verein bietet für jeden die passende sportliche Aktivität.

Aktuelles

28. Februar 2026, Zinnwald: Miriquidi – Der 24 Stunden Skilanglauf

Zum 9-ten und definitiv letzten Male, sollte das deutschlandweit einmalige 24h Ski-Rennen in Zinnwald ausgetragen werden. Über 20 Skiklubler:innen bereiteten sich monatelang akribisch auf das Rennen vor, Essenstrategien wurden entworfen und Freunde als Wachsteam gewonnen. Leider durchkreuzten frühlingshafte Temperaturen die Austragung auf Ski. Die Organisatoren der K.V. Rohnspitzler hatten einen Plan B, 8 h Crosslauf sollten es werden.

Des einen Leid, des anderen Freud - einige Teams wurden kurzerhand neu gewürfelt. Bereits am Freitag ging es für Steve und Peter mit Kreuzhake und Spaten auf die Strecke. Entgegen meiner Vermutung war diese zum Großteil noch mit Schneeresten und Eis belegt. Den ganzen Tag über kämpften wir mit 20 Gleichgesinnten, Bagger und Pistenraupe gegen das Eis, um die Strecke irgendwie laufbar zu bekommen. Das Paradoxe: In der letzten Austragung schaufelten wir ebenso den ganzen Freitag, allerdings den Schnee aus dem Wald auf die Strecke. Diesmal eben andersrum.

Am Samstagmorgen begrüßte uns sonnigstes Zinnwaldwetter, fast schon sommerlich! Die Rumpfmuskulatur meckerte ganz schön rum ob der Belastung vom Vortag, ist ja aber für einen Crosslauf Nebensache, redete ich mir zumindest ein.

Als Verein hatten wir alle möglichen Utensilien wie Pavillon, Skiständer, Wachstisch usw. mitgebracht und bauten unser Ski-Lager hübsch dekoriert direkt an der Strecke auf.
10 Uhr Start. Sven Kaul, Andreas Herbst (ehemals Skiklub) und Peter John liefen die Startrunde (außerhalb der Wertung) als Gaudi mit Ski, mit 30min Rundenzeit gar nicht so viel langsamer als die letzten Laufrunden von Peter =).

Es folgten 8 h Crosslauf. Der Skiklub war mit Einzelstartern und 4er-Teams zahlreich vertreten. Im 4er konnte nach Belieben gewechselt werden, als Einzelstarter natürlich nicht. Laufen, Essen, Laufen, Beine Lockern, Anfeuern, laufen, quälen….
Je nach Ambitionen und Trainingszustand gestaltete sich der Lauf für jeden Startenden anders.
Ich kann nur sagen: Ich war froh, dass ich äußerlich betrachtet, nicht der Einzige gewesen zu sein schien, der gelitten hat… und das im 4er.
Großen Respekt vor allen Einzelstartern!

Der Tag endete mit Siegerehrung und Abschlussparty und… einer Träne im Knopfloch.

Ein riesengroßes Dankeschön an das Orgteam der K.V. Rohnspitzler und deren Sponsoren für deren Einsatz bei diesem und auch allen vergangenen Austragungen des Miriquidi. Die Orga ist eine Mammutaufgabe die man gar nicht hoch genug Loben kann. Danke ebenso an Frank Meutzner für dessen Initiierung vor 19 Jahren! Der Miriquidi hat uns zwei Dekaden in unserem Leben bereichert, dessen Erfahrungen, Leid und Freude ich nicht missen möchte.

Ergebnisse von Skiklubmitgliedern & Friends:

Einzelstarter
P4: Jacob Vogt 75,2km
P17: Christoph Römhild mit 56,4km
P21: Dirk Römhild mit 56,4km
P25: Lars Hofmann mit 51,7km
P4w: Bettina Langer mit 51,7km

4er Teams
P1: Skiklub Dresden-Niedersedlitz (Olaf Schau, Richard Wetzel, Frank Blumensaat, Robert Götz) mit 103,4km
P5: Diamir-Cross with Friends (Stefan Hilger, Kornelia Schau, Uwe Dreilich, Carolin Härtel) mit 89,3km
P6: Spur Sprenger (Till Töpfer, Florian Otto, Lisa Dietze, Lucy Hauswald) mit 89,3km
P8: Skiklub vs. Skizunft (Peter John, Thomas Wagner, Sven Kaul, Ingolf Trischler) mit 89,3km
P12: Team TG1 (Henry Göpel, Marie Göpel, Theo Flieger, Helena Schau) mit 84,6km

P1w: Schneeeulen (Ines Thomas, Susan Grimmer, Doris Möller, Diana Rothe) mit 79,9km
P2w: endLOS (Liane Heinrich, Corinna Kretzschmar, Ines Uhlig, Theresa Krämer) mit 79,9km
P3w: Pritti Wummens (Claudia Tümmler, Marianne Nimsch, Anja Wagner, Juliane Hartmann) mit 75,2km

Aufgeschrieben von Peter J.

29. Januar bis 6. Februar 2026, Sappada: Masters World Cup

Für diesen Winter war meine vierte Teilnahme an einer Seniorenweltmeisterschaft im Skilanglauf geplant, wobei der Name insofern irreführend ist, da man bereits ab 31 Jahren starten kann. Aber mal schön der Reihe nach: Nach guter Herbstvorbereitung in der Skihalle in Oberhof und zeitigem Schneefall im Erzgebirge war für Ende Januar 2026 die Marcialonga als richtungsweisendes Vorbereitungsrennen geplant. Und genau das war es dann auch, 70 Kilometer Schneefall, davon 50 km mit Wind von vorn, für vier Stunden ein epischer Kampf im oder gegen den Neuschnee ließ hoffen. Ich lag im Ziel nur 25 Minuten hinter dem Sieger!

Es folgten noch ein paar Tage entspanntes Höhentraining auf der Seiser Alm, um dann nach Sappada umzusetzen, einem kleinen deutschsprachigen Ort (Plodn) in den Karnischen Alpen im Nordosten Italiens. Bereits am nächsten Tag stand der erste Wettkampf über 20 km in der klassischen Technik an. Nach leichten Plusgraden am Vortag waren früh minus 8°C zu verzeichnen. In meiner Altersklasse waren gute Klassikläufer am Start und ich der einzige „Schieber“, also ohne Steigwachs auf dem Ski. Bei den vier Runden a 5 km war je Runde eine Klassikzone dabei, in der filmend kontrolliert wurde, also hieß es, den klassischen Stil zu imitieren und die dabei entstehenden ca. 20 m Rückstand wieder aufzuholen. So ging es vier Runden lang, Lücke da, schieben unter Volllast, Lücke geschlossen, ein wenig erholen, um in der letzten Runde in der letzten Spitzkehre die entscheidende Attacke zu setzen. Es gelingt, ich bin vorn, die drei anderen direkt dahinter, der Puls rast, die Luft wird immer knapper. Trotzdem erhöhe ich im Zielgarten nochmal die Frequenz: Sieg, völlig fertig, nach Luft schnappend, kaum zu realisieren, meine erste Goldmedaille bei einem Masters World Cup! Wahnsinn!

Am nächsten Tag steht bei minus 11 Grad und knirschendem Schnee der Sprint über 10 km klassisch an. Die zwei Runden a 5 km sind vom Vortag wohlbekannt, also die gleiche Taktik: Als Schieber in der Technikzone nicht zu viel verlieren, die Lücke wieder schließen, etwas erholen. In der zweiten Runde warte ich auf die letzte Spitzkehre, ziehe außen außerhalb der beiden Loipen an den drei vor mir liegenden Läufern vorbei und gehe von vorn in die letzte kurze Abfahrt. Im Zielgarten versucht der Finne rechts an mir vorbeizukommen. Als ich seine Skispitzen neben mir sehe, erhöhe ich nochmals die Schlagfrequenz und rette drei Zehntel Vorsprung ins Ziel! Unglaublich, es hat nochmals im Sprint zum Sieg gelangt!

Nach einem Pausentag folgte die Staffel über 4x5 km. Die deutsche Staffel ist in meiner Altersklasse von den bisherigen Ergebnissen am stärksten besetzt und wir werden dem gerecht. Mit einer Minute Vorsprung vor den Norwegern holen wir souverän Gold. Nach einem weiteren Tag Erholung, an welchem die Skater ran durften, folgten am letzten Wettkampftag die 30 km klassisch über vier Runden a 7,5 km. Es gibt zwei Technikzonen je Runde. Die guten Klassikläufer wittern ihre Chance und versuchen in den ersten beiden Runden die Lücke genau dort zu reißen. Das gelingt ihnen zwar, aber es sollte nicht reichen, um mich abzuschütteln. In der dritten Runde gehe ich in die Offensive, bringe eine Lücke zwischen mich und den letzten verbliebenen Verfolger. Der Tscheche läuft mit einem Zero Ski sehr stark, kommt aber selbst an den Bergen nicht mehr heran. Die zweite Hälfte der vierten Runde ist dann ein Lauf mit einem Lächeln für die vielen deutschen Unterstützer, sie haben versorgt, Fotos geschossen und angefeuert. Nun kann ich etwas zurückgeben, die vierte Goldmedaille im vierten Rennen!

Sowohl die Abendveranstaltungen zur Medaillenübergabe als auch die Abschlussgala waren ganz großes Kino. Acht ehemalige Olympiasieger von Maurilio de Zolt, über Silvio Fauner bis hin zu Pietro Piller Cottrer sind auf der Bühne sozusagen zum Anfassen. Mit Musik und toller Stimmung geht der Masters World Cup (MWC), der in meinen Augen organisatorisch schwer zu toppen sein wird zu Ende.

Für mich ist dieser MWC der Höhepunkt meiner bisherigen Langlauf „Karriere“. Mit 30 Jahren habe ich erstmals auf den schmalen Brettern gestanden, 28 Jahre später stimmt in dieser Woche in Sappada einfach alles, die Gesundheit, die Form, die Ski. Die Jungs von HWK hatten die richtigen Tipps gegeben und mein Skikumpel und Wachser Matthias hat dies auf die Bretter gebracht und ich brauchte nur noch laufen und durfte das alles vergolden!

Michael Richter

01. Februar 2026, Bedřichov: 59. Iserlauf

3:50 Uhr Wecker klingeln, endlich. Munter bin ich schon eine Weile. Schnell Kaffee kochen, 10 min später sitze ich im Auto und hole der Reihe nach Olaf S., Dirk + Christoph R. und Richard W. ab. Dank zeitiger Anmeldung haben wir uns einen Parkplatz in Bedrichov ergattert.

6:30 Uhr Ankunft, erstmal Frühstück. Lecker Müslipamps und Tee. Langsam dämmert es, wir tragen noch den seit Tagen favorisierten Klister auf und laufen kurz darauf zu Fuß die 15 min in den Startgarten. Hier ist schon ganz schön was los. Jeder folgt seiner eigenen Routine: WC, Ski in Startwelle legen, WC, Sachen abgeben, WC, so tun als ob man sich warm macht, nochmal WC und dann geht’s endlich los. Olaf, Dirk und Ritchi in der 1. Welle, ich in der Zweiten und Christoph in der Dritten.

Startschuss, ich stehe in meiner Welle ganz vorn und habe ab Beginn freie Bahn und kann beliebig die Spuren wechseln. Luxus. Ab Na Kneipě bin ich dann allein auf weiter Flur, weder vor mir noch hinter mir Wettkämpfer. Ist hier eigentlich Wettkampf??? In den Wellen des Todes (Der Streckenabschnitt hat den Namen von einer elend langen Geraden die man sich zu Tode quält, wenn man nicht mehr schieben kann) laufe dann hinten in die 1.Welle rein. Wo ist eigentlich Dirk der alte Tiefstapler? Der wollte doch einen auf Skitour machen, den müsste ich doch bald mal einsammeln? An der Smedava fülle ich den Ofen nochmal ordentlich mit Brennstoff für die restlichen 20 km. Am folgenden Berg, gefürchtet von fast jedem Läufer, lobe ich mir unsere Wachswahl, der Ski steht bombe. Im Gegensatz zum Rest der Strecke läuft der Ski in der weißen Küche dann nicht ganz so gut, stumpfer Schnee forderte hier alle zum erhöhten Krafteinsatz. Nach dem Hřebínek hat der Veranstalter dieses Jahr noch eine Extraschleife eingebaut. Zum einen ist die Strecke damit ca. 3 km länger als sonst und ist auch mal wirklich 50 km lang, zum anderen war die Hoffnung, durch die zusätzlichen Anstiege in der Spitzengruppe einen Fortentscheid herbeizuführen, um einen Massensprint entgegenzuwirken. Hat aber nicht geklappt.

Zieleinlauf, so - und wo sind die anderen jetzt? Olaf und Ritchi laufen mir grinsend entgegen, wenig später Dirk. Nix war mit Skiwandern, die Routiniers haben geliefert, und wie. Christoph kommt auch bald ins Ziel, ihm muss man zugutehalten, dass er die wesentliche Zeit auf Ski mit dem Training unserer Kinder verbringt, während wir Papas in der Zeit zum Trainieren kommen. WinWinWin sozusagen =).

Schön war's! Der WK taugt eigentlich als Saisonhighlight, wäre da nicht noch der Miriquidi...

Den 50er absolvierten vom Skiklub noch Sven K. und Peter G. Außerdem gab es am Iserlauf-Wochenende noch weitere Wettkämpfe. Hier waren Insa und Ines U. mit am Start.

Aufgeschrieben von Peter J.

31. Januar 2026, Seiffen: 103. Schwartenberglauf

Wochenende im Winter kann nur eins bedeuten: Wettkampf. Da Frau Holle uns wieder Schnee beschert hat hieß es am Samstag ab in die Spur. Diesmal ging es in Seiffen zur Sache. Im Distanzlauf klassisch haben sich unsere 30 Skiklub Starter mit den sächsischen Kontrahenten gemessen. Bewältig wurden Streckenlänger zwischen 0,8km und 10km. Bei typischen erzgebirgschem Wetter , Nebel und widrigen Schneebedingungen, wurde um die Medaillenränge gelaufen. Aus Vereinssicht war es ein erfolgreicher Wettkampf.

Wir gratulieren:

  • Milan B. - P2
  • Salome S. - P2
  • Moritz J. - P1
  • Lenhard H. - P2
  • Florian K. - P2
  • Lotte J - P1
  • Are B. - P3
  • Marie G. - P1
  • Helena S. - P3
  • Henry G. - P3
  • Christoph R. - P2
  • Peter J. - P2
  • Olaf S. - P1

-> Ergebnisse 103. Schwartenberglauf

Nun steht der Fokus auf dem nächsten Saisonhöhepunkt: den Sachsenmeisterschaften

Aufgeschrieben von Josefin B.

 

23.-25. Januar 2026, Mühlleiten: Landesjugendspiele 2026

Unser Freitag Morgen begann mit einer kleinen Besprechung auf dem Sportplatz. Danach wurden die Autos beladen und es ging zu unserem Wettkampfort Klingenthal, wo das Mittagessen in der Kammklause bereits auf uns wartete. Nachdem wir alle gegessen und verdaut hatten, begann der Wettkampf um 14:00 Uhr mit dem ersten Start. Als erstes mussten 80 Meter Sprint im Doppelstock bewältigt werden und direkt im Anschluss dieselbe Strecke im Schlittschuhschritt. Nachdem alle im Ziel angekommen waren, wurde noch einmal die Strecke für den nächsten Tag inspiziert, bevor es dann in die Unterkunft ging. Alle Sportler waren im Kiez Waldpark Grünheide untergebracht. Nach dem Abendessen gab es eine große Eröffnungsfeier mit dem Entzünden unseres Feuers für diese Spiele und einer beeindruckenden Lasershow.

Am Samstag begann unser Tag mit einer kleinen Morgenwanderung und einem leckeren Frühstück. In der Skiarena Klingenthal angekommen, wurde die Strecke für den heutigen VSA-Lauf noch einmal genau unter die Lupe genommen. Danach wartete ein Probelauf auf uns, in dem wir die Strecke einmal fahren durften. Nach dem Mittagessen startete der Wettkampf um 13:00 Uhr mit dem ersten Start. Es ging über Wellen, durch zwei Schlupftore, über zwei Übersteiger, durch zwei Slaloms und über eine Schanze den Berg hinab ins Ziel. Nach dem letzten Start um 14:30 Uhr unternahm der Skiclub noch eine kleine Wanderung durch den Wald. Wieder im Kiez angekommen wurden die nassen Sachen aufgehangen und sich frisch gemacht, denn an diesem Abend wartete noch eine große Party auf uns. Wir bekamen Essenmarken und machten uns auf dem Weg zur Sporthalle, wo wir auch unser Abendessen bekamen. Wir tanzten, lachten, spielten, sangen, aßen und feierten den ganzen Abend. Es gab eine Show mit Cheerleadern und Akrobaten, Musik, eine Quizshow, einen Stand wo man sich am Biathlon versuchen konnte und einen über Doping.  Zum Ende hin haben sogar ein paar Jungs mitgetanzt, die sich davor eher mit den Basketballkörben beschäftigt haben. Wir hatten alle viel Spaß. Gegen 21:00 Uhr gingen wir wieder auf unsere Zimmer wo viele direkt ins Bett gefallen sind.

An unserem letzten Wettkampftag mussten wir wieder früh raus, da uns 1,5 km, 3 km oder 5 km Freistil erwarteten. Nach unserer Wettkampfvorbereitung ging die erste Altersklasse um 10:30 Uhr an den Start. Nachdem auch die letzten angefeuert wurden, konnte unser Siegerehrungs-Maraton beginnen.  Die ersten beiden Tage, also Sprint und VSA, wurden zusammen gewertet. Unser Verein hatte viele Preisträger mit 19 Medaillen und es wurde laut applaudiert. Nach einem Gruppenfoto ging es zum letzten Mittagessen in Klingenthal, wo noch eine letzte Teambesprechung abgehalten wurde um das Wochenende noch einmal auszuwerten. Im Anschluss wurde sich verabschiedet und nach Hause gefahren wo ich erstmal realisierte, dass am nächsten Tag wieder Schule ist. Ich finde die LJS eine ganz besondere Veranstaltung, da sie nur alle zwei Jahre stattfindet und da man auch außerhalb vom Wettkampf in Kontakt mit Kindern aus anderen Vereinen kommt, z.B. bei der Party. Hier auch noch einmal vielen Dank an unsere Trainer und Betreuer. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. 

-> Ergebnisse Sprint & VSA FT (Fr.+Sa.)

-> Ergebnisse Distanz FT (So.)

Aufgeschrieben von Lena S.

 

24./25. Januar 2026, Bodenmais: 32. Skadi-Loppet

Während vom 23-25.01.2026 in Klingenthal die Vereinsjugend erfolgreich bei den Landesjugendspielen um die Titel kämpfe, fuhr gleichzeitig eine kleine Skiklubdelegation zum Skadi-Loppet nach Bodenmais.

Samstag konnte wahlweise 22/42 FT gelaufen werden, der lange Kanten fungierte gleichzeitig als Europameisterschaft im Skimarathon. Sonntags standen dann die gleichen Streckenlängen in KT an. Die Langstrecke wurde wiederum gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft im Skimarathon gewertet.

Beide Rennen konnten unter besten Wetterbedingungen ausgetragen werden, mit dem Klister musste auch nicht viel rumexperimentiert werden. Einzig die Schneeauflage lies in Teilbereichen etwas zu wünschen übrig, sodass die Rennen bleibende Spuren am Material hinterlassen haben.

Rein vom Gefühl her hätte das Gesamt-Starterfeld durchaus größer sein können. Nächstes Jahr wird der Skiklub dann sicher wieder in größerer Vertretung anreisen und für mehr Teilnehmer bei diesem schönen Lauf sorgen!

Die Ergebnisse unsere Teilnehmer:
3 km FT
Leonhard Römhild 1. AK

22 km FT
Ines Uhlig 1. AK, Gesamt 20.
Peter John 3. AK, Gesamt 38.
Dirk Römhild 8. AK, Gesamt 64.

22 km KT
Ines Uhlig 1. AK, Gesamt 8.
Insa Uhlig 7. AK, Gesamt 15.

42 km KT
Peter John 6. AK, Gesamt 60. (und Platz 3 seiner AK in der Wertung DM-Skimarathon)
Dirk Römhild 7. AK, Gesamt 69.
Uwe Durdel 23. AK, Gesamt 127.

Aufgeschrieben von Peter J..

Aktiv dabei sein

Wer sich für den Skilanglauf begeistert, sportlich aktiv werden möchte oder Gleichgesinnte zum gemeinsamen Training sucht, ist beim Skiklub Dresden-Niedersedlitz e.V. genau richtig. Egal ob Ski- oder Radfahren, Hallentraining oder Wandern – unser Verein bietet für jeden die passende sportliche Aktivität.

Aktuelles

28. Februar 2026, Zinnwald: Miriquidi – Der 24 Stunden Skilanglauf

Zum 9-ten und definitiv letzten Male, sollte das deutschlandweit einmalige 24h Ski-Rennen in Zinnwald ausgetragen werden. Über 20 Skiklubler:innen bereiteten sich monatelang akribisch auf das Rennen vor, Essenstrategien wurden entworfen und Freunde als Wachsteam gewonnen. Leider durchkreuzten frühlingshafte Temperaturen die Austragung auf Ski. Die Organisatoren der K.V. Rohnspitzler hatten einen Plan B, 8 h Crosslauf sollten es werden.

Des einen Leid, des anderen Freud - einige Teams wurden kurzerhand neu gewürfelt. Bereits am Freitag ging es für Steve und Peter mit Kreuzhake und Spaten auf die Strecke. Entgegen meiner Vermutung war diese zum Großteil noch mit Schneeresten und Eis belegt. Den ganzen Tag über kämpften wir mit 20 Gleichgesinnten, Bagger und Pistenraupe gegen das Eis, um die Strecke irgendwie laufbar zu bekommen. Das Paradoxe: In der letzten Austragung schaufelten wir ebenso den ganzen Freitag, allerdings den Schnee aus dem Wald auf die Strecke. Diesmal eben andersrum.

Am Samstagmorgen begrüßte uns sonnigstes Zinnwaldwetter, fast schon sommerlich! Die Rumpfmuskulatur meckerte ganz schön rum ob der Belastung vom Vortag, ist ja aber für einen Crosslauf Nebensache, redete ich mir zumindest ein.

Als Verein hatten wir alle möglichen Utensilien wie Pavillon, Skiständer, Wachstisch usw. mitgebracht und bauten unser Ski-Lager hübsch dekoriert direkt an der Strecke auf.
10 Uhr Start. Sven Kaul, Andreas Herbst (ehemals Skiklub) und Peter John liefen die Startrunde (außerhalb der Wertung) als Gaudi mit Ski, mit 30min Rundenzeit gar nicht so viel langsamer als die letzten Laufrunden von Peter =).

Es folgten 8 h Crosslauf. Der Skiklub war mit Einzelstartern und 4er-Teams zahlreich vertreten. Im 4er konnte nach Belieben gewechselt werden, als Einzelstarter natürlich nicht. Laufen, Essen, Laufen, Beine Lockern, Anfeuern, laufen, quälen….
Je nach Ambitionen und Trainingszustand gestaltete sich der Lauf für jeden Startenden anders.
Ich kann nur sagen: Ich war froh, dass ich äußerlich betrachtet, nicht der Einzige gewesen zu sein schien, der gelitten hat… und das im 4er.
Großen Respekt vor allen Einzelstartern!

Der Tag endete mit Siegerehrung und Abschlussparty und… einer Träne im Knopfloch.

Ein riesengroßes Dankeschön an das Orgteam der K.V. Rohnspitzler und deren Sponsoren für deren Einsatz bei diesem und auch allen vergangenen Austragungen des Miriquidi. Die Orga ist eine Mammutaufgabe die man gar nicht hoch genug Loben kann. Danke ebenso an Frank Meutzner für dessen Initiierung vor 19 Jahren! Der Miriquidi hat uns zwei Dekaden in unserem Leben bereichert, dessen Erfahrungen, Leid und Freude ich nicht missen möchte.

Ergebnisse von Skiklubmitgliedern & Friends:

Einzelstarter
P4: Jacob Vogt 75,2km
P17: Christoph Römhild mit 56,4km
P21: Dirk Römhild mit 56,4km
P25: Lars Hofmann mit 51,7km
P4w: Bettina Langer mit 51,7km

4er Teams
P1: Skiklub Dresden-Niedersedlitz (Olaf Schau, Richard Wetzel, Frank Blumensaat, Robert Götz) mit 103,4km
P5: Diamir-Cross with Friends (Stefan Hilger, Kornelia Schau, Uwe Dreilich, Carolin Härtel) mit 89,3km
P6: Spur Sprenger (Till Töpfer, Florian Otto, Lisa Dietze, Lucy Hauswald) mit 89,3km
P8: Skiklub vs. Skizunft (Peter John, Thomas Wagner, Sven Kaul, Ingolf Trischler) mit 89,3km
P12: Team TG1 (Henry Göpel, Marie Göpel, Theo Flieger, Helena Schau) mit 84,6km

P1w: Schneeeulen (Ines Thomas, Susan Grimmer, Doris Möller, Diana Rothe) mit 79,9km
P2w: endLOS (Liane Heinrich, Corinna Kretzschmar, Ines Uhlig, Theresa Krämer) mit 79,9km
P3w: Pritti Wummens (Claudia Tümmler, Marianne Nimsch, Anja Wagner, Juliane Hartmann) mit 75,2km

Aufgeschrieben von Peter J.

29. Januar bis 6. Februar 2026, Sappada: Masters World Cup

Für diesen Winter war meine vierte Teilnahme an einer Seniorenweltmeisterschaft im Skilanglauf geplant, wobei der Name insofern irreführend ist, da man bereits ab 31 Jahren starten kann. Aber mal schön der Reihe nach: Nach guter Herbstvorbereitung in der Skihalle in Oberhof und zeitigem Schneefall im Erzgebirge war für Ende Januar 2026 die Marcialonga als richtungsweisendes Vorbereitungsrennen geplant. Und genau das war es dann auch, 70 Kilometer Schneefall, davon 50 km mit Wind von vorn, für vier Stunden ein epischer Kampf im oder gegen den Neuschnee ließ hoffen. Ich lag im Ziel nur 25 Minuten hinter dem Sieger!

Es folgten noch ein paar Tage entspanntes Höhentraining auf der Seiser Alm, um dann nach Sappada umzusetzen, einem kleinen deutschsprachigen Ort (Plodn) in den Karnischen Alpen im Nordosten Italiens. Bereits am nächsten Tag stand der erste Wettkampf über 20 km in der klassischen Technik an. Nach leichten Plusgraden am Vortag waren früh minus 8°C zu verzeichnen. In meiner Altersklasse waren gute Klassikläufer am Start und ich der einzige „Schieber“, also ohne Steigwachs auf dem Ski. Bei den vier Runden a 5 km war je Runde eine Klassikzone dabei, in der filmend kontrolliert wurde, also hieß es, den klassischen Stil zu imitieren und die dabei entstehenden ca. 20 m Rückstand wieder aufzuholen. So ging es vier Runden lang, Lücke da, schieben unter Volllast, Lücke geschlossen, ein wenig erholen, um in der letzten Runde in der letzten Spitzkehre die entscheidende Attacke zu setzen. Es gelingt, ich bin vorn, die drei anderen direkt dahinter, der Puls rast, die Luft wird immer knapper. Trotzdem erhöhe ich im Zielgarten nochmal die Frequenz: Sieg, völlig fertig, nach Luft schnappend, kaum zu realisieren, meine erste Goldmedaille bei einem Masters World Cup! Wahnsinn!

Am nächsten Tag steht bei minus 11 Grad und knirschendem Schnee der Sprint über 10 km klassisch an. Die zwei Runden a 5 km sind vom Vortag wohlbekannt, also die gleiche Taktik: Als Schieber in der Technikzone nicht zu viel verlieren, die Lücke wieder schließen, etwas erholen. In der zweiten Runde warte ich auf die letzte Spitzkehre, ziehe außen außerhalb der beiden Loipen an den drei vor mir liegenden Läufern vorbei und gehe von vorn in die letzte kurze Abfahrt. Im Zielgarten versucht der Finne rechts an mir vorbeizukommen. Als ich seine Skispitzen neben mir sehe, erhöhe ich nochmals die Schlagfrequenz und rette drei Zehntel Vorsprung ins Ziel! Unglaublich, es hat nochmals im Sprint zum Sieg gelangt!

Nach einem Pausentag folgte die Staffel über 4x5 km. Die deutsche Staffel ist in meiner Altersklasse von den bisherigen Ergebnissen am stärksten besetzt und wir werden dem gerecht. Mit einer Minute Vorsprung vor den Norwegern holen wir souverän Gold. Nach einem weiteren Tag Erholung, an welchem die Skater ran durften, folgten am letzten Wettkampftag die 30 km klassisch über vier Runden a 7,5 km. Es gibt zwei Technikzonen je Runde. Die guten Klassikläufer wittern ihre Chance und versuchen in den ersten beiden Runden die Lücke genau dort zu reißen. Das gelingt ihnen zwar, aber es sollte nicht reichen, um mich abzuschütteln. In der dritten Runde gehe ich in die Offensive, bringe eine Lücke zwischen mich und den letzten verbliebenen Verfolger. Der Tscheche läuft mit einem Zero Ski sehr stark, kommt aber selbst an den Bergen nicht mehr heran. Die zweite Hälfte der vierten Runde ist dann ein Lauf mit einem Lächeln für die vielen deutschen Unterstützer, sie haben versorgt, Fotos geschossen und angefeuert. Nun kann ich etwas zurückgeben, die vierte Goldmedaille im vierten Rennen!

Sowohl die Abendveranstaltungen zur Medaillenübergabe als auch die Abschlussgala waren ganz großes Kino. Acht ehemalige Olympiasieger von Maurilio de Zolt, über Silvio Fauner bis hin zu Pietro Piller Cottrer sind auf der Bühne sozusagen zum Anfassen. Mit Musik und toller Stimmung geht der Masters World Cup (MWC), der in meinen Augen organisatorisch schwer zu toppen sein wird zu Ende.

Für mich ist dieser MWC der Höhepunkt meiner bisherigen Langlauf „Karriere“. Mit 30 Jahren habe ich erstmals auf den schmalen Brettern gestanden, 28 Jahre später stimmt in dieser Woche in Sappada einfach alles, die Gesundheit, die Form, die Ski. Die Jungs von HWK hatten die richtigen Tipps gegeben und mein Skikumpel und Wachser Matthias hat dies auf die Bretter gebracht und ich brauchte nur noch laufen und durfte das alles vergolden!

Michael Richter

01. Februar 2026, Bedřichov: 59. Iserlauf

3:50 Uhr Wecker klingeln, endlich. Munter bin ich schon eine Weile. Schnell Kaffee kochen, 10 min später sitze ich im Auto und hole der Reihe nach Olaf S., Dirk + Christoph R. und Richard W. ab. Dank zeitiger Anmeldung haben wir uns einen Parkplatz in Bedrichov ergattert.

6:30 Uhr Ankunft, erstmal Frühstück. Lecker Müslipamps und Tee. Langsam dämmert es, wir tragen noch den seit Tagen favorisierten Klister auf und laufen kurz darauf zu Fuß die 15 min in den Startgarten. Hier ist schon ganz schön was los. Jeder folgt seiner eigenen Routine: WC, Ski in Startwelle legen, WC, Sachen abgeben, WC, so tun als ob man sich warm macht, nochmal WC und dann geht’s endlich los. Olaf, Dirk und Ritchi in der 1. Welle, ich in der Zweiten und Christoph in der Dritten.

Startschuss, ich stehe in meiner Welle ganz vorn und habe ab Beginn freie Bahn und kann beliebig die Spuren wechseln. Luxus. Ab Na Kneipě bin ich dann allein auf weiter Flur, weder vor mir noch hinter mir Wettkämpfer. Ist hier eigentlich Wettkampf??? In den Wellen des Todes (Der Streckenabschnitt hat den Namen von einer elend langen Geraden die man sich zu Tode quält, wenn man nicht mehr schieben kann) laufe dann hinten in die 1.Welle rein. Wo ist eigentlich Dirk der alte Tiefstapler? Der wollte doch einen auf Skitour machen, den müsste ich doch bald mal einsammeln? An der Smedava fülle ich den Ofen nochmal ordentlich mit Brennstoff für die restlichen 20 km. Am folgenden Berg, gefürchtet von fast jedem Läufer, lobe ich mir unsere Wachswahl, der Ski steht bombe. Im Gegensatz zum Rest der Strecke läuft der Ski in der weißen Küche dann nicht ganz so gut, stumpfer Schnee forderte hier alle zum erhöhten Krafteinsatz. Nach dem Hřebínek hat der Veranstalter dieses Jahr noch eine Extraschleife eingebaut. Zum einen ist die Strecke damit ca. 3 km länger als sonst und ist auch mal wirklich 50 km lang, zum anderen war die Hoffnung, durch die zusätzlichen Anstiege in der Spitzengruppe einen Fortentscheid herbeizuführen, um einen Massensprint entgegenzuwirken. Hat aber nicht geklappt.

Zieleinlauf, so - und wo sind die anderen jetzt? Olaf und Ritchi laufen mir grinsend entgegen, wenig später Dirk. Nix war mit Skiwandern, die Routiniers haben geliefert, und wie. Christoph kommt auch bald ins Ziel, ihm muss man zugutehalten, dass er die wesentliche Zeit auf Ski mit dem Training unserer Kinder verbringt, während wir Papas in der Zeit zum Trainieren kommen. WinWinWin sozusagen =).

Schön war's! Der WK taugt eigentlich als Saisonhighlight, wäre da nicht noch der Miriquidi...

Den 50er absolvierten vom Skiklub noch Sven K. und Peter G. Außerdem gab es am Iserlauf-Wochenende noch weitere Wettkämpfe. Hier waren Insa und Ines U. mit am Start.

Aufgeschrieben von Peter J.

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