Aktuelles

  • Für den Langläufernachwuchs beginnt in der AK 10 der Ernst des Lebens. Hier kämpfen sie beim Sachsenpokal zum ersten Mal um Ranglistenpunkte und grünes Trikot, und im Winter dürfen sie sich an Sachsenmeisterschaften und Landesjugendspielen beteiligen.

    Die Athletik-Überprüfung in Olbernhau ist Teil des Sachsenpokals. Dabei sind zehn Übungen zu absolvieren. Zu ihnen gehören Turnen, Balancieren und Stockläufe oder auch ein 30-Meter-Sprint und ein 1000-Meter-Lauf. Besonders erfolgreich waren unsere Kinder der AK 10. Bei den Jungen siegte Arvid Löwe, der damit das grüne Trikot erfolgreich verteidigen konnte, und bei den Mädchen erkämpfte Marie Göbel den zweiten Platz. Außerdem gab es für uns zwei weitere Podestplätze: Sophie Sebastian belegte bei den Mädchen AK 11 und Cornelia Schenk bei den Mädchen AK 12 Rang 3.

    Zum Foto: Sie vertragen sich ausnehmend gut und hocken immer beisammen, die leistungsstärksten Jungen der AK 10. Hier warten sie auf ihren Einsatz beim Seilspringen. In der Mitte Arvid Löwe (Skiklub Dresden-Niedersedlitz, Platz 1), links Fritz Ungetüm (VSC Klingenthal, Platz 2) und rechts Richard Seemann (SV Neudorf, Platz 3).

  • Zum 35. Mal veranstaltete die Skizunft Dresden ihren „Crosslauf der Wintersportler“. Seit fünf Jahren wird er als Kohlhau-Team-Marathon ausgetragen. Dabei können die Teilnehmer als 2er- oder 4er-Team starten. Unser Klub war mit zwei Viererteams vertreten. Jeder ihrer Läufer musste zweimal die reichlich fünf Kilometer lange Runde zwischen dem Hüttengrund bei Geising und dem 150 m höher gelegenen Gipfel der Kohlhaukuppe durchlaufen.

    Im Wettbewerb der 16 Viererteams belegten unsere „Niedersedlitzer Überflieger“ mit Patrick Langer, Stefan Strzebin, Karl Heidrich-Meisner und Leon Schäfer in der Zeit von 3:24:08 Stunden den zweiten Platz. Zu dem Mixteam, das als Erstes das Ziel erreichte, fehlten lediglich zwei Minuten. Schwerer war es für unsere „Niedersedlitzer Youngster“ mit Marcel Durdel, Theo Lezius, Clemens Kruppa und Robert Kloß. Als Jugendliche unter lauter Erwachsenen landeten sie auf Rang 12.

    Parallel dazu konnten Kinder und Jugendliche ihre Kräfte beim Junior-Team-Marathon messen. Hier mussten sie je nach Alter mehrmals eine 0,5- bzw. 1-km-Strecke durchlaufen. Dieser Teil der Veranstaltung ist bei unserem Nachwuchs besonders beliebt, denn er war mit 18 Teams vertreten. Entsprechend groß war auch der Medaillensegen: 4mal Gold, 3mal Silber und 5mal Bronze.

    Zum Foto: Unsere Niedersedlitzer Überflieger mit (von links) Patrick Langer, Leon Schäfer, Stefan Strzebin und Karl Heidrich-Meisner. Hinter einem Mix-Team gewannen sie den Wettbewerb der Männer-Teams.

  • 513 Leichtathleten, Orientierungsläufer, Triathleten und Vertreter weiterer Sportarten sowie Volkssportler und Walker erreichten beim 39. Tharandter-Wald-Lauf das Ziel. Mit 19 Kindern unseres Vereins bevölkerten auch Wintersportler das bunt gemischte Starterfeld. Sie konnten sich in mehreren Altersklassen behaupten, ein Viertel von ihnen erreichte einen Podestplatz.

    Gold erzielte bei den Mädchen U10 Marie Göpel. Ihr gelang es, den Wettbewerb über 2,5 km mit 28 Starterinnen in 11:56 Minuten und einem Vorsprung von 15 Sekunden sicher für sich zu entscheiden. Vorher gab es bereits bei den Mädchen U8 über 1,2 km für Amelia Rosenkranz einen zweiten Platz. Silber über 2,5 km gewannen auch Sebastian Koritz bei den Jungen U12 und Julius Kröcher bei den Jungen U10. Schließlich kam unser Klub mit Insa Uhlig auch auf der 5-km-Strecke zu einer Medaille: Insa wurde Dritte der weiblichen Jugend U16.

    Unseren stärksten Läufer der Jungen U10 zog es nach Schönheide, wo er beim Westerzgebirgscup seinem größten Konkurrenten Fritz Ingetüm vom VSC Klingenthal begegnen wollte. Punktgleich starteten beide zum 500-m-Cross im gelben Trikot. Doch dieses Mal war Fritz der Schnellere, Arvid landet mit lediglich zwei Sekunden Rückstand auf Platz 2.

    Zum Foto: Siegerehrung der Jungen und Mädchen U10 und U12. Links von der Waldfee stehen die Zweitplatzierten, unter ihnen Sebastian und Julius, ganz rechts ist Marie beim den Altersklassen-Siegern zu sehen.

  • In der Trainingsgruppe 4 werden unsere Fünf- und Sechsjährigen betreut. Deren Übungsleiterin Anke Schenk hatte sich für dieses Wochenende etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Elbefahrt mit dem Schlauchboot von Königstein nach Stadt Wehlen.

    Diesem Angebot waren acht Kinder der TG 4 gefolgt, mit Geschwistern kamen 14 junge Sportler zusammen, und zählt man die Eltern dazu, fanden sich insgesamt 28 Bootsfahrer ein. Ein Glück, dass es nicht so heiß war wie in den vergangenen Wochen. Dafür gab es beim Start einen kurzen, aber kräftigen Regenguss.

    Ansonsten verlief alles ohne Probleme. Unsere versierten Sportler hatten ja auch die Vorschriften genauestens befolgt und sich beim Passieren der roten und grünen Bojen sowie beim Begegnen von Schiffen keinen Fehler erlaubt. In Rathen gab es einen halbstündigen Landgang, um gemeinsam die mitgebrachten Speisen zu verzehren, und nach Rückgabe der Boote in Wehlen fuhr unsere Mannschaft mit der S-Bahn sicher zurück nach Niedersedlitz.

    Zum Foto: Brav haben sich alle Kinder Schwimmwesten übergezogen, als ginge es mit der Titanik auf hohe See, dabei war es nur die Elbe bei Niedrigwasser.

  • Als im Jahr 1975 eine Gruppe junger Sportler unseres Vereins mit dem Zug zum Brünner Stausee reiste, um dort mit tschechischen Kindern ein gemeinsames Trainingslager zu bestreiten, trennte beide Länder der Eiserne Vorhang von der Bundesrepublik Deutschland, von Österreich und von der restlichen westlichen Welt. Damals ahnte niemand, dass sich diese erste Begegnung zu einer dauerhaften Beziehung entwickeln würde, die eines Tages Sportler aus Tschechien, der Slowakei, aus Österreich und dem geeinten Deutschland zusammenführen sollte.

    In diesem Jahr war es so weit: Dank der Initiative unserer Brünner Partner kam das von der Europäischen Union im Rahmen des "Erasmus+" Programms geförderte Projekt „Effektives Training und psychologisches Konzept für junge Langläufer“ zustande. Es soll u.a. dem Erfahrungsaustausch dienen und die Freundschaft zwischen Vereinen aus unterschiedlichen EU-Ländern fördern. Vier verlängerte Wochenenden sind für diese Begegnung vorgesehen. Sechs unserer Kinder waren bereits in der Tschechischen Republik und in Österreich zu Gast. In diesem Monat war unser Klub der Gastgeber. Linda Kloß hatte, unterstützt von ihrem Bruder Robert, hat die Begegnung und ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Beim Mannschafts-Orientierungslauf sollte in jedem Vierer-Team je ein Sportler aus den beteiligten Ländern vertreten sein, und beim Vielseitigkeitstraining war für die Dehnungsübungen extra ein hauptamtlicher Trainer bestellt worden. Ein Hauptpunkt am Samstag war der Vortrag des Motivationstrainers Florian Färber, bei dem die Sportler aktiv mit einbezogen wurden. Am Tag der Abreise kamen noch einmal alle bei Cross und zügiger Wanderung ins Schwitzen. Eine Gruppe durchlief bei hochsommerlichen Temeraturen die 14 Kilometer von Maxen über den Wilisch zur Talsperre Malter.

    Sprachliche Barrieren gab es nicht. Matti Dörner, der die Deutsch-Tschechische Schule in Pirna besucht, hatte zwei seiner tschechischen Klassenkameraden mitgebracht. Tom und David halfen nicht nur beim Übersetzen, sondern bezogen mit den anderen im Heidenauer Hotel Quartier und machten alle sportlichen Übungen selber mit. Unser Dank gilt auch neben Linda und Robert den Eltern, die mit Kuchen und schmackhaften Salaten zum Gelingen des Grillabends beigetragen haben. Die nächste und letzte Begegnung findet im November im slowakischen Strbske Pleso statt.

    Dieses Projekte beinhaltet auch eine eigene Homepage unter https://www.ski-project.eu, auf der weitere aktuelle Infos und Bilder zu finden sind.

    Zum Foto: Kinder von beiden Seiten des ehemaligen Eisernen Vorhangs bei gemeinsamem Sport und Spiel (Foto: Olaf Reichelt).

  • Mancher Leichtathlet oder Fußballer könnte bei den derzeitigen Temperaturen etwas neidvoll auf die Wintersportler blicken, denn die tragen ihre Skiwettkämpfe bei erfrischenden Minusgraden aus. Doch bei der Vorbereitung auf den Winter wird auch bei ihnen geschwitzt. Die letzte Ferienwoche gilt wie üblich dem Trainingslager im Klingenthaler Ortsteil Mühlleithen.

    21 Teilnehmer im Alter von acht bis 18 Jahren hatten sich eingetragen. und 23 Sportler mit Übungsleitern sind auf dem Foto zur Lehrgangseröffnung zusehen. Keins der Kinder und Jugendlichen ist krank geworden, und niemand ist wegen der Hitze zu Hause geblieben. Das Trainingsgelände liegt 850 m über dem Meeresspiegel. Hier ist ein straff organisiertes Training mit Inlinern oder als Cross im Gelände zu absolvierten. Nach dem Abendbrot steht gewöhnlich eine dritte Trainingseinheit in der Sporthalle mit Gymnastik, Dehnung und Spiel sowie zahlreichen athletischen Übungen auf dem Programm.

    Das Sommer-Trainingslager ist erst der Anfang. Um im Winter fit zu sein, müssen auch die Trainingslager in den Herbst- und Weihnachtsferien sowie mehrere Sommerwettkämpfe im Rahmen des Sachsenpokals der Langläufer besucht werden.

    Zum Foto: Aufstellung zum Gruppenfoto vor dem Quartier im Begegnungszentrum Mühlleithen (Fotograf unbekannt).