26. September 2026, Elberadweg: Herbst-Skiroller-Tour

Den Winter anschieben – Skirollern von Dresden nach Schöna und zurück. Macht auf dem Elberadweg (ERW) ca. 100 km, je nach dem wo man in Dresden in den „Bus“ einsteigt.

So lautete nun das Ziel für sieben Skiklubler am vergangenen Samstag, den 26.09.2026. Wie schon im letztes Jahr sammle ich der Reihe nach Olaf S. in LA (-ubegast) und Dirk R. in Kleinzschachwitz ein. An der Fähre gesellen sich Adi und Sven K. dazu. Wie nicht anders zu erwarten wird die Pulslatte gleich erstmal ordentlich nach oben gelegt, erst nach Pirna haben wir so halbwegs einen Pace gefunden, mit dem alle klar kommen. Ein wirklicher „Bus“ kommt allerdings den ganzen Tag nicht zustande und so fährt oft jeder für sich mit ein paar Metern Abstand zum Vordermann. Ist auch fair, da hat jeder was vom Gegenwind elbaufwärts.

In Pieps (Obervogelgesang) steigen Blumi mit Frieda als Radbegleitung dazu. Schlau gemacht vom Tourenführer, ab und an einen frischen Pacemaker in den Bus einzuschleusen. Die Wellenschaukel nach Rathen ist glücklicherweise trocken, Blumi wagt als einziger die Abfahrt zum Bahnhof. Er kanns halt.

Richtung Königstein verziehen sich dann die letzten Nebelschwaden aus dem Elbtal, schöne Stimmung, warum gehen wir nicht klettern? Weil der Winter bald kommt, ist doch klar. Kurzes Wort zum Material: 2mal Skikes, 4mal Klassik-Roller und ich als Einziger mit Skatingroller. Den Langsamsten wohl gemerkt, da half mir auch bergab die Physik nicht. Nur mal so als Ausrede. Nach Königstein wird klar, zur gesetzten Umkehrzeit 10:30 Uhr werden wir es nicht bis Schöna geschafft haben um rechtzeitig zum Kaffeeklatsch wieder in Dresden zu sein. Und so klatschen wir in Krippen ab, keine Pause, zack geht es wieder zurück. In Schandau gesellt sich Juliane H. ins Team, fortan unterstützt uns Rückenwind beim Vorwärtskommen.

Zweites Mal Königstein, hier habe ich in der Planung auf einen Boxenstopp für Energienachfuhr bestanden, wenn nicht sogar dafür gekämpft. Denn anders als Dirk, der mit 2 Datteln/h auskommt, liegt mein Energiebedarf eher bei 2 Brötchen/h. Ich gebe dem verständnislosen Blick des Fahrerfeldes nach und schätze meine Ressourcen noch als ausreichend für den Rückweg ein, sodass aus der avisierten halben Stunde Pause nur gefühlt 5min Pause werden. Fatal, denn bereits in Rathen biege ich am Getränkestand ab und schütte nen halben Liter Zuckerwasser in mich hinein, jetzt geht’s kurz besser. Ab Pirna beginnen dann zumindest für mich die Qualen. Ab und an wird gewartet, Gruppenfoto in Heidenau und dann steigen auch schon der Reihe nach alle Fahrgäste aus dem Bus wieder aus. 83 km stehen bis Striesen bei mir am Ende auf der Uhr und ehrlich gesagt bin sehr froh, dass es nicht 100 geworden sind.


Schön anstrengend wars!
Der Winter kann kommen.

Aufgeschrieben von Peter J.

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