30. Dezember 2014: Hurra, der Schnee ist da – und der Schwibbogenlauf konnte ausgetragen werden.

Bis zum Heiligen Abend war fraglich, ob es sich lohnt,  zum Trainingslager (TL) vom 27. bis 31. Dezember in Klingenthal die Ski mitzunehmen. Das änderte sich buchstäblich in letzter Minute, als am zweiten Weihnachtsfeiertag erste Flocken im Gebirge fielen, und am 30. Dezember war die Schneedecke hoch genug, um in Johanngeorgenstadt den Schwibbogenlauf auszurichten. Wie schon in den Jahren zuvor nahmen die Teilnehmer unseres TL geschlossen daran teil.

Mit 24 Aktiven stellten die Niedersedlitzer mehr als ein Zehntel der 205 Starter. Zahlen- und leistungsmäßig war wieder die männliche AK 13 am stärksten besetzt. Lorenz Bilz erreichte als Erster der 17 Läufer dieser AK das Ziel, Arvid Reichelt wurde mit nur 11,5 Sekunden Rückstand Sechster.

Zu den Jugendklassen hin werden die Starterfelder immer spärlicher. Unsere Stärke liegt bei den Mädchen der AK 16, die hier die ersten drei von vier Plätzen belegt haben. Altersklassensieger wurden auch Carolin Otto (AK 9 w, 11 Starterinnen) und Karl Heidrich-Meisner (AK 16 m, 1 Starter). Insgesamt gab es 10 Podestplätze für unseren Verein.

Zum Foto von Olaf Reichelt: Siegerehrung der weiblichen Jugend 16 mit Charlotte Linné (1. Platz), Elisabeth Rechenberger (2.) und Sarah Neises (3.)  


20. Dezember 2014: Zwei Niedersedlitzer beim COC – Silber für Richard in der klassischen Technik

Der Continentalcup (COC) der Skilangläufer ist so etwas wie der Europapokal beim Fußball. Auch dort treffen die besten Athleten einer Sportart aus ganz Europa aufeinander. Während es beim Fußball kaum Wetterprobleme gibt, müssen sich die Langläufer oft mit unzureichenden Schneeverhältnissen herumschlagen. Schon zu den Qualifizierungswettkämpfen gab es Ausfälle. Der erste COC der neuen Saison vom 19. bis 21. Dezember musste kurzfristig von Sankt Urich in Tirol ins höher gelegene Hochfilzen verlegt werden.

Mit Erwachsenen, U20 und U 18 (jeweils m und w) gingen 6 Startergruppen in die Spur. Für uns am bedeutsamsten ist der zweite Wettkampftag mit dem Einzelstart in der klassischen Technik. Große Starterfelder prägten das Bild. So erreichten allein bei den Männern 101 Läufer das Ziel, bei der U 18 waren es 81. Die Sachsen mit ihrem Olympiastützpunkt Oberwiesenthal erreichten zweimal Silber, einmal Bronze und einen vierten Platz. Dazu beigetragen hat auch der Skiklub Dresden-Niedersedlitz mit Richard Leupold, der in der U 18 hinter Janosch Brugger aus dem Schwarzwald mit nur 7 Sekunden Rückstand den zweiten Platz belegte.

Erstmals hatte sich mit Niklas Rombock ein zweiter Niedersedlitzer für ein internationales Rennen qualifiziert. In der U 20 (91 Starter im Ziel) landete er mit Platz 48 im Mittelfeld. Das ist ein ausgezeichneter Einstieg. Unter den deutschen Athleten des Jahrgangs 1996 erreichte er mit nur 8 Sekunden Rückstand zu Eric Vosshage als Zweiter das Ziel.

zum Foto: Richard in einem Archivbild vom 13. Januar 2013 in Schonach 


Donnerstag, 18. Dezember 2014: Anreise zum Continentalcup (COC) und Kinderweihnachtsfeier

Der Wettkampfplan sah für das bevorstehende Wochenende ein aufregendes Programm auf Ski vor: Der Dresdner Nachwuchs sollte zum 1. Wettbewerb der Landesrangliste nach Sayda fahren, und für die Oberwiesenthaler war die Teilnahme am 3. Deutschlandpokal im Schwarzwald geplant. Doch Regen bis in die Kammlagen ließ alle Termine platzen. Lediglich Niklas Rombock machte sich mit der Sachsenauswahl auf den Weg nach Hochfilzen in Tirol, um beim COC das erste Mal in seiner sportlichen Laufbahn unter den Fahnen des DSV für Deutschland zu starten. Richard Leupold, der schon Erfahrungen auf dem internationalen Parkett sammeln konnte, ist auch dabei.

Die Dresdner geben sich jetzt mit einem Skirollertraining am Sonnabend im Großen Garten zufrieden. Unbeeindruckt von den Wetterkapriolen nahmen sie jedoch geschlossen in der Weihnachtsfeier im Lugaer Sportheim teil. Viele Eltern, federführend unter der Leitung von Astrid Dsaak und Annett Hauswald, hatten unwahrscheinlich viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt: Essen zubereiten, Geschenke besorgen und liebevoll verpacken sowie den Festsaal einrichten.

Wie vom Weihnachtsmann verlangt, verdiente sich jede Trainingsgruppe mit einem Vortrag ihre Geschenke. Selbst bei den Jüngsten der TG 5 (5 bis 7 Jahre alt) wurde keine Ausnahme gemacht. Sie können ja schon lesen. Die TG 4 (7 bis 10 Jahre) glänzte dadurch, dass sie ihr ganzes Programm im Kopf hatte und fehlerfrei ohne Konzept vortrug. Der Beitrag der TG 1 (12 bis 15) beschäftigte sich mit einer etwas frivolen, aber dem Alter durchaus angemessenen Weihnachtsgeschichte. Und unsere Jugendlichen bemühten sich, etwas zu singen. Auch dafür gab es den entsprechenden Beifall, denn alle meinten, „schön, dass sie überhaupt etwas gemacht haben“.        

zum Foto: Trainingsgruppe 4 beim Vortrag


13./14. Dezember 2014: Erster Skiwettkampf für unsere Oberwiesenthaler Junioren, und Niklas hatte seinen großen Tag

Unsere in Dresden trainierenden Nachwuchssportler mussten auch am vergangenen Wochenende auf Schnee verzichten. Selbst in Zinnwald, wo sich 15 Kinder der TG 4 (7 bis 10 Jahre alt)  in der Willi-Ernst-Hütte einquartiert hatten, reichte der Schnee nicht zum Skitraining. Dafür gab es Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle, Schnitzeljagd und Cross. Die TG 1 (11 bis 14 Jahre alt) fuhr gar nicht erst ins Gebirge und trainierte in Dohna auf Skirollern.  

Anders bei unseren Oberwiesenthaler Sportschülern. Nachdem der für Oberwiesenthal am ersten Dezemberwochenende vorgesehene Deutschlandpokal wegen Schneemangel abgesagt werden musste, trafen sich eine Woche später die Langläufer aus ganz Deutschland am Fichtelberg, um einen Qualifikationswettkampf zum Continentalcup zu bestreiten. Am Sonnabend war ein Sprintwettkampf zu absolvieren, und der Sonntag galt einem Freistil- Einzelwettkampf. Allerdings stand dafür nur eine 1-km-Runde Kunstschnee zur Verfügung.

Unsere drei Junioren haben es schwer, denn sie gehören dem jüngeren Jahrgang dieser Altersklasse an. Arne war mit seinen Ergebnissen nicht besonders glücklich, weil er deutlich unter seinen Trainingsleistungen geblieben ist. Ruth musste krankheitsbedingte Trainingsausfälle überwinden und wird mit Platz 6 im 7,5-km-FT-Wettkampf zufrieden sein. Einen Überraschungserfolg brachte Niklas zustande, als er beim 12,5-km-Freistilwettbewerb das bundesweit drittbeste Ergebnis der Junioren erzielte. Damit hat er sich zum Continentalcup qualifiziert. Bereits am kommenden Wochenende muss er sich der internationalen Konkurrenz stellen.

Das Archivbild zeigt Niklas bei den Deutschen Meisterschaften am 09. Februar 2013 in Zwiesel (Bayrischer Wald)


Wenn der Schnee nicht zu uns kommt...

... müssen wir zum Schnee. Und so begab sich die Leistungsgruppe vom 7. bis 8.12.2014 auf ein intensives Lehrgangswochenende.

Zunächst wiederholten die 12 Jungs und Mädels auf den passablen Bedingungen einer 300m Runde in der Sparkassenarena am Fichtelberg das 1x1 der klassischen Technik. Danach ging es zum Freistiltraining auf den Schanzenauslauf der Vogtlandarena in Klingenthal. Die "Freie Presse" hatte unser Kommen bereits in ihrer Freitagsausgabe angekündigt. Nur der Fotograf war am Samstag zu zeitig vor Ort und konnte nur Aufnahmen der Klingenthaler Sportler sowie des gleichzeitig stattfindenden Übungsleiterlehrgangs machen. Der Kunstschnee des Weltcups im Skispringen war noch ausreichend, um die Grundlagen des Skatings zu wiederholen. Übernachtet wurde im Begegnungszentrum in Mühlleithen. Am Sonntag standen wiederum zwei gute Einheiten am Fichtelberg auf dem Plan. In Summe gab es viele Straßenkilometer, aber auch viele kleine Runden auf dem ersten Schnee dieser Saison, der alle Sportler technisch gut voran gebracht hat. Meinen Dank an Ines und Peter für die Begleitung!

Hoffen wir auf baldigen Schnee! Ski heil,

Euer Uwe


06. Dezember 2014, Dohna: Abschlussveranstaltung zur Bezirksrangliste (BRL) Dresden

Seit 2010 gilt für unseren Nachwuchs eine überarbeitete Trainingsstrategie. Darin wird stärker auf ein sportartspezifisches Training zu Gunsten des Skilanglaufs orientiert, wodurch zwangläufig die Beteiligung an Crossläufen zurück gegangen ist. Das wurde besonders bei der Bezirksrangliste deutlich und führte im vergangen Jahr zu einem Tief für unseren Verein. Dieser Zustand scheint mit den Ergebnissen von 2014 überwunden zu sein. Immerhin berührt die neue Trainingsstrategie nur die Kinder, aber nicht die Jugendlichen und Erwachsenen unseres Klubs.

Bei der Siegerehrung in Dohna am 06. Dezember gab es für 19 (Vorjahr 9) unserer Klubmitglieder eine Urkunde (Platz 1 bis 6). André Noack (M40), Nathalie Dsaak (U20), Carolin Otto (U10) und Cornelia Schenk (U8) wurden Altersklassensieger. Aber auch unser Verein als Ganzes erhielt einige Auszeichnungen. So ist der Skiklub Dresden-Niedersedlitz mit einem zweiten Platz in die Vereinswertung zurückgekehrt, und wie im Vorjahr gab es für die Nachwuchsarbeit ebenfalls einen zweiten Platz. Zum ersten Mal sind wir durch Familie Schenk in die Familienwertung gekommen, hier fehlen zum 1. Platz lediglich 3 Punkte.

1. Vereinswertung:  VfL Bühlau                                                                45 Punkte
2. Vereinswertung:  Skiklub Dresden-Niedersedlitz                                 29 Punkte
3. Vereinswertung:  LSV Pirna                                                                  27 Punkte
  
1. Nachwuchswertung:  Skizunft Dresden                                                 59 Punkte
2. Nachwuchswertung:  Skiklub Dresden-Niedersedlitz                            33 Punkte
3. Nachwuchswertung:  Biathlonverein Ringenhain                                   23 Punkte
  
1. Familienwertung:  Familie Lamm (Stefan, Eva, Jana, Simon)                   22 Punkte
2. Familienwertung:  Familie Schenk (Anke, Cornelia, Franziska, Kristina) 19 Punkte
3. Familienwertung:  Familie Böhme (Benjamin, Birgit, Sebastian)             14 Punkte

Im Bild von Astrid Dsaak präsentieren unsere Übungsleiterinnen Anke Schenk und Nathalie Dsaak den Urkundensegen für unseren Verein.


21. bis 23. November 2014, Zinnwald: Anwintern mit Crossschuhen, Skirollern und Fahrrädern

Wenn der Schnee zum Skilaufen fehlt, muss man auf andere Trainingsmöglichkeiten ausweichen. Rund um die Jägerhütte Zinnwald, in die sich unser Klub traditionsgemäß zum Anwintern eingemietet hatte, gab es in diesem Jahr Cross, Wandern, Skirollerlaufen und Radfahren. Abschließender Höhepunkt war wieder der Orientierungslauf am Sonntagvormittag.

Dazu hatten sich die Organisatoren Stefan Dörner und Jens Junghanß eine Vielzahl ansprechender Aufgaben einfallen lassen. Wie immer wurden die einzelnen Mannschaften so zusammengesetzt, dass in ihnen jede Altersgruppe vom Grundschüler bis zum Erwachsenen vertreten war. In den OL-Karten fehlten alle Einträge. Dafür gab es Bilder von markanten Punkten aus der näheren Umgebung, deren Lage zu erraten und in die Karte einzutragen war. Erst danach ging es hinaus ins Gelände. Doch nicht genug damit: Von den einzelnen Posten waren Geheimcodes abzuschreiben, deren Bedeutung erst am Ende des Laufs zu erfahren war, und deren Lösung in die Wertung einbezogen wurde.

Zum Foto: Konzentration beim Präparieren der Karte an Hand der ausgegebenen Fotos. Die Mannschaft mit Valentin, Karl, Matti und Robert eroberte sich in der Endauswertung den ersten Platz. 


Sonntag, 16. November 2014: Warten auf Schnee im Gebirge

Gewöhnlich gibt es schon im November den ersten Schnee im Gebirge. Entsprechend werden die Wettkämpfe für die bevorstehende Skisaison geplant. Der Terminkalender des Skiverbandes Sachsen sieht für den 29. November den Eröffnungslauf in Oberwiesenthal vor. Eine Woche später trifft sich dort die Langläuferelite aus der ganzen Bundesrepublik, um die ersten Skiwettkämpfe zum Deutschlandpokal der Jugendlichen und Erwachsenen zu bestreiten.

Doch je näher diese Termine rücken, umso fraglicher wird es, ob bis dahin genügend Schnee im Gebirge fällt. Für den Nachwuchs unseres Klubs ging am 26. Oktober mit dem Herbstwaldlauf in Dresden-Klotzsche die Crosssaison zu Ende. Der erste Skiwettkampf ist für den 21. Dezember in Sayda geplant. Dort gilt es, in einem Vielseitigkeitswettkampf Punkte für die Landesrangliste zu sammeln. Wer da glaubt, bis dahin gäbe es jede Menge freie Wochenenden, ist im Irrtum. Die Sonntage werden für ein intensives Spezialtraining genutzt, möglichst auf Ski im Gebirge. Wenn der Schnee fehlt, dann gibt es Trockentraining auf Skirollern. Dazu werden an arbeitsfreien Tagen die Asphaltstraßen im Gewerbegebiet Dohna genutzt.

Zum Bild von Olaf Reichelt:  Unsere Kinder haben sich in Dohna zum Skirollertraining versammelt. Trainer Uwe Rodig erläutert den Trainingsablauf.


Sonntag, 26. Oktober 2014, Dresden-Klotzsche: 57. Herbstwaldlauf mit zwei Deutschen Jugendmeistern

Erst vor zwei Wochen feierte der Skiklub Dresden-Niedersedlitz sein 50-jähriges Bestehen, und heute trafen sich Dutzende von Helfern, um im Prießnitzgrund bei Klotzsche die 57. Auflage des Herbstwaldlaufs auszurichten. Das ist kein Widerspruch, denn diese Veranstaltung wurde bereits 1958 vor Gründung unseres Vereins von der damaligen BSG Flugzeugwerke ins Leben gerufen und erst nach der Wende vom Niedersedlitzer Skiklub übernommen. Trotz der Ferien durchliefen in diesem Jahr 358 Läufer (Vorjahr 375) die vorgegebenen Strecken, unter ihnen 42 (Vorjahr 45) vom ausrichtenden Verein.

Den Hauptlauf der Männer über 9 km entschied mit sicherem Vorsprung Robert Krüger von Runnerspoint Dresden in 35:38 Min. für sich, gefolgt von Karsten Blume (Citylauf-Verein Dresden, 36:12) und Patrick Langer (Skiklub Dresden-Niedersedlitz, 36:47). Die schnellsten Frauen (6 km) waren Katja Berthold (Bautzner LV, 28:19), Ines Uhlig (29:36) und Bettina Schulze (30:06, beide Skiklub Dresden-Niedersedlitz).

Bei den männlichen Teilnehmern über 6 km gingen zwei Deutsche Jugendmeister aus unterschiedlichen Sportarten an den Start. Karl Bebendorf vom Dresdner SC, Jugendmeister über 2000 m Hindernis, gewann den Wettbewerb in 22:31 Min. vor Richard Leupold, Jugendmeister im Skilanglauf über 15 km klassisch (22:48) und André Noack, M 40 (24:24, beide Skiklub Dresden-Niedersedlitz).

In den Kinderklassen gab es folgende Gewinner: männl. Schüler U16 (3 km): Tim Koritz (Skiklub Niedersedlitz, 12:24),  U14 (3 km): Ferdinand Fehling (SV Flügelradbaude Dresden, 13:06), U12 (1,5 km): Martin Menzel (SG Weixdorf, 6:28). U10 (1 km): Max Jutzi (DSC Dresden, 4:54), U8 (1 km): Nepomuk Rachelski (Lok Hainsberg, 5:51), U6 (1 km): Amon Schwarz (Dresden, 7:09), Schülerinnen U16 (3 km): Felicitas Ender (Lok Hainsberg, 13:34), U14 (3 km): Pauline Fiedler (Görlitz, 15:41), U12 (1,5 km): Lotte Claus (Niederau, 7:09), U10 (1km): Gesine Rimpel (USV Dresden, 5:12), U 8 (1 km): Cornelia Schenk (Skiklub Niedersedlitz, 6:02), U6 (1 km): Frederike Jöhren (Kita am Kinderwald, 8:05).

zum Bild: AK-Wertung der männl. Jugend 18/20 über 6 km mit Karl Bebendorf (DSC) , Richard Leupold (Skiklub DD-Niedersedlitz) und Martin Wähner (Pulsnitz)


11. Oktober 2014, Höckendorf bei Edle Krone: Festveranstaltung „50 Jahre Skiklub Dresden-Niedersedlitz“

Die Planung des Trainings, der Wettkämpfe und der Übungsleitereinsätze,  die Beantragung von Hallenzeiten und Fördermitteln sowie Dutzende anderer Aufgaben, die den Alltag eines Sportvereins bestimmen, lassen kaum Zeit, das  Erreichte zu betrachten und sich an den Früchten der geleisteten Arbeit zu erfreuen. Anders bei unserer Festveranstaltung im Saal des Erbgerichts Höckendorf, an der mehr als 100 Mitglieder, Förderer und Gäste teilgenommen haben.

Namhafte Vertreter des Skiverbandes konnten wir in unserer Mitte begrüßen. Dr. Eckart Henker, Vizepräsident des Skiverbandes Sachsen, ehrte neun unserer Mitglieder mit Ehrenurkunden und Ehrennadeln, und für unseren Verein hatte er die Goldene Jubiläumsplakette des Deutschen Skiverbandes und den Ehrenteller des Skiverbandes Sachsen mitgebracht.

Lutz Hänel, der Oberwiesenthaler Cheftrainer, ist maßgeblich an der Ausbildung unserer Sportschüler beteiligt. Im Ranking aller Bundesstützpunkte im Wintersport liegt Oberwiesenthal an erster Stelle. Lutz versicherte, dass bereits die Möglichkeit, an dieser erfolgreichen Einrichtung zu trainieren, eine Auszeichnung ist. Doch noch mehr: Mit Richard Leupold, dem zweimaligen Deutschen Jugendmeister, rangieren unsere Jugendlichen an diesem Stützpunkt mit an vorderster Front. Es war eine schöne Geste, dass zur Auszeichnung von Richard auch dessen Eltern mit nach vorn gerufen worden sind.

Nach den Ehrungen ergriffen mehrere Gäste und einige unserer Gründungmitglieder das Wort, und mittels Diaserien und Videos wurde an einzelne Abschnitte in der Entwicklung unseres Vereins erinnert. Besonderen Beifall ernteten unsere Kinder und Jugendlichen mit ihren Darbietungen. Da waren alle Altersgruppen vom Vorschulkind bis zum Teenager dabei. Durch ihre dem Alter entsprechende Lockerheit konnten sie sofort die Herzen der Zuschauer gewinnen. Nach dem Abendessen begeisterte die Sportakrobatikgruppe von SV TuR Dresden das Publikum, und den Abschluss bildeten Ausschnitte aus einem Film von der 2. Winterolympiade 1928 in Sankt Moritz.

Zum Bild von Clemens Linné: Unser Vorsitzender Olaf Reichelt empfängt vom Vizepräsidenten des SVS, Dr. Eckart Henker (links), die Jubiläumsplakette des DSV und den Ehrenteller des SVS