22. April 2017: 40. Wilischlauf, eine gut gelungene Jubiläumsveranstaltung

Erinnert sei an den Gründer des Wilischlaufs, Carl Viehrig. Als begeisterter Ski- und Crossläufer legte er in das Gelände, in dem er oft trainiert hatte, die noch heute im Wesentlichen benutzten Strecken über knapp 10 und 30 km. Schon vier Jahre davor war durch Frieder Spranger für den Nachwuchs der Maldencross über 1, 2 und 3 Kilometer ins Leben gerufen worden, der heute Bestandteil des Wilischlaufs ist.

1978 beteiligten sich 68 Erwachsene am Wilischlauf und 226 Kinder am Maldencross. In diesem Jahr waren es trotz der Ferien und des typischen Aprilwetters 459 Starter (Vorjahr 518). Vieles hat sich in den 40 Jahren geändert: Die Start- und Ergebnislisten werden nicht mehr mit der Schreibmaschine getippt, und auch das Pinseln der Urkunden mit der Hand ist Geschichte. In den ersten Jahren gab es im Start- und Zielbereich weder ein festes Gebäude noch TOI-TOI-Toiletten. Das Handy zur Verständigung war noch nicht erfunden worden, und in der DDR hatte kaum jemand einen Festnetzanschluss.

In diesem Jahr ist uns die Organisation besonders gut gelungen. So bildeten sich weder bei der Anmeldung noch am Imbissstand Schlangen, und die aktuelle Streckenführung sowie die frühzeitige Siegerehrung wurden allerseits gelobt.

Für unsere Aktiven gab es in der AK-Wertung viele Podestplätze, allerdings keinen Streckenschnellsten. Zwei Mädchen waren jedoch Streckenbeste bei Wertung der weiblichen Teilnehmerinnen. So erreichten Josefin Berthold (wU12) über zwei und Insa Uhlig (wU16) über drei Kilometer als erste Mädchen das Ziel. Außerdem erkämpften sich Karl-Heidrich Meisner (mU20), Richard Leupold (M20-29) und Jürgen Isert (M75-79) drei weitere Altersklassensiege. Auf Platz 2 landeten Sebastian Koritz (mU10, 1 km), Sophie Bastian (wU10, 1 km), Nico Dsaak (mU14, 3 km), Arvid Reichelt (mU16, 3 km) und Charlotte Linné (wU20, 9,6 km), und den dritten Rang belegten Marie Göpel (wU10, 1 km), Florian Bäcker (mU12, 2 km), Franz Schaser (mU16, 3 km), Elisabeth Rechenberger (wU20, 9,6 km) und Bärbel Schmidt (F40-44, 9,6 km).

Siegerehrung der U16 (3 km) mit Insa Uhlig als Einzelstarterin und Gewinnerin bei der weiblichen U16 sowie mit Arvid, Franz und Matti auf den Plätzen 2, 3 und 4 (von 9) in der männlichen U16. 


Ostersonnabend, 15. April 2017: Zwei Altersklassensiege beim 40. Bischofswerdaer Langstreckencross

Trotz der Feiertage beteiligten sich 425 Läufer an der Jubiläumsveranstaltung in Bischofswerda. Unser Klub war mit drei Familien vertreten, die allein zehn Teilnehmer stellten und drei Podestplätze erreichten.

Die achtjährige Marie Göpel startete zum ersten Mal in der weiblichen AK U10 und holte sich auch gleich über 2,5 km den Altersklassensieg. Ihr Bruder Henry wurde in der männl. U10 Sechster, und Vater Steve, neu in unserem Klub, landete bei den Männern 40 über 10 km mit Platz 7 exakt in der Mitte des Feldes.

Uwe Durdel, der zusammen mit seinen Jungen Marcel (U16) und Pascal (U12) angereist war, durchlief als einziger Niedersedlitzer die Halbmarathondistanz. Als Läufer der AK 50 erreichte er in der Gesamtwertung Platz 42 (von 59).

Familie Griesbach/Neises ließ es sich nicht nehmen, komplett auf die Strecke zu gehen mit dem Ergebnis, dass sie die Plätze 1 und 3 sowie zweimal Platz 4 erreichten.

Familienfoto Griesbach/Neises mit Mutter Katrin (F45, 10 km, Platz 4), Tochter Marleen (wU16, 4,5 km, Platz 4), Tochter Sarah (wU20, 10 km, Platz 1) und Vater Peter (M50, 10 km, Platz 3).


06. April 2017: Start in die Crosssaison mit dem 30. Mannschaftscrosslauf durch den Prießnitzgrund

Mannschaftswettbewerbe erfreuen sich nicht nur bei den Niedersedlitzer Skiläufern besonderer Beliebtheit. Immerhin durchliefen 639 Läufer in 213 Dreierteams die 6,3 km lange Strecke zum Mannschaftscrosslauf. Für unsere Aktiven war es nach der Wintersaison der erste Sommerwettkampf.

Unser Klub war mit neun Teams vertreten, darunter drei Mannschaften, in denen sich die Mütter unserer Sportlerkinder zusammengefunden hatten. Sie bewältigten mit Bravour die Strecke. Ein besonders Lob gebührt auch allen anderen Startern: Obwohl wir unsere Meldung bereits zehn Tage vor dem Wettkampf abgeben mussten, gab es keine Um- und Nachmeldungen. Von den vier Medaillen entfielen drei Silberne auf unseren Nachwuchs und eine Bronzene auf unser Familienteam mit Olaf und Arne Reichelt sowie Klaus-Dieter Hanisch, einem Verwandten von Reichelts. Kurios: Sie belegten mit einem zeitgleichen Familienteam genau Platz 100 in der Gesamtwertung. Als Schnellste unserer Erwachsenen kamen Sascha Rombock, Francis Schulze und Swen Hauswald auf Platz 29.

Die flinksten Niedersedlitzer waren jedoch auch in diesem Jahr Leon Schäfer und Franz Schaser. 2016 kamen sie zusammen mit Johann Ziegengeist auf den 18. Platz und wurden Sieger in der AK 10 bis 13. In diesem Jahr sind sie in die AK 14 bis 19 aufgerückt. Zusammen mit Janik Löwe von der SG Klotzsche belegten sie insgesamt  erneut Platz 18. Als Neulinge in dieser Altersklasse vergaben sie mit 19 Sekunden Rückstand den Sieg an die Skizunft Dresden und wurden Zweite (von 15). Erstaunlich gut kamen unsere Jüngsten über die Strecke, denn sie belegten sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Schülern der AK 10 bis 13 Platz 2. Bei den Mädchen waren es Lisa Dietze, Lucy Hauswald und Kristina Schenk und bei den Jungen Nico Dsaak, Adrian Kaul und Johann Kröcher.

Zum Foto: Lisa, Lucy und Kristina bei der Siegerehrung


25./26. März 2017, Oberwiesenthal: Richard beendet die Saison als zweifacher Deutscher Juniorenmeister und Träger des grünen Trikots

Während in Dresden der Frühling Einzug gehalten hat, fielen in der Skiarena am Fichtelberg wichtige Entscheidungen. Auf vorbildlich präparierten Strecken wurden die Deutschen Meisterschaften über 50 km (FT) und im Teamsprint (KT) ausgetragen. Am Start waren mit Eric Frenzel und Eric Lesser auch prominente Vertreter anderer Skisportarten, und mit Richard Leupold und Arne Reichelt stellten sich zwei Dresdner Sportler der Konkurrenz.

Während des 50-km-Wettbewerbes änderten sich die Schneeverhältnisse. Die über Nacht gefrorene Oberfläche wurde unter der Sonneneinstrahlung weich und schwer befahrbar. Richard verstand es, sich diesen Umständen anzupassen und lief bei den Junioren als Zweiter durchs Ziel. Arne machte die Freie Technik über die Länge der Strecke zu  schaffen, er belegte bei den Herren Platz 22.

Der 50-km-Lauf war zugleich der letzte Wettbewerb beim diesjährigen Deutschlandpokal. Im Anschluss an die feierliche Siegerehrung zum 50-km-Lauf im Hotel Panorama wurden die Ranglistenbesten geehrt. Richard steht bei den Junioren ganz oben und erhielt als Sieger das grüne Trikot. Arne wurde bei den Herren zweitbester Sachse und erreichte Platz 7.

Am Sonntag nach Abschluss der Rangliste gingen die Sportler den Teamsprint relativ gelassen an. Die Junioren und Herren mussten im Wechsel je Läufer 5 x einen Kilometer durchlaufen. Richard bildete bei den Junioren zusammen mit Jakob Vogt aus Holzhau Team 1 des Skiverbandes Sachsen. Beide konnten sich von Kilometer zu Kilometer weiter vom Hauptfeld absetzen und erkämpften mit 29 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Bayern 1 den Deutschen Meistertitel. Arne erreichte bei den Herren zusammen mit Vincent Waller als Team Sachsen 2 den 9. Platz (von 13).     

Zum Foto von Olaf Reichelt: Siegerehrung im Teamsprint der Junioren mit Richard (links) und Jacob auf Platz 1. Für Richard war es der zweite Meistertitel in diesem Winter.


19. März 2017: Acht unserer Kinder beim letzten Sachsenpokal in Oberwiesenthal und sechzehn Starter beim Skadi Loppet in Bodenmais (Bayrischer Wald)

Der Winter neigt sich dem Ende zu. Genügend Schnee gibt es nur noch ganz oben in den Kammlagen der Mittelgebirge. Aber auch dort kündigt sich der nahende Frühling mit typischem Aprilwettwetter an. So konnte am Sonnabend der Supercross im tschechischen Boží Dar, zugleich letzter Wettkampf der Junior Trophy Erzgebirge, wegen des Dauerregens nur verkürzt ausgetragen werden, und die Freistilwettkämpfe beim Skadi-Loppet im bayrischen Bodenmais mussten wegen des Sturms komplett ausfallen.

Am Sonntag hatte sich das Wetter etwas beruhigt. Der achte und letzte Wettbewerb zum Sachsenpokal war nur durch Verlegen von Geyer in die Skiarena im Fichtelberg möglich. Drei unserer acht Kinder erreichten beim Sprint in der freien Technik über 1 km das Finale. Dort verbesserten sich Nico Dsaak (S13) und Florian Bäcker (S10) vom vierten Platz im Prolog auf Platz 3, und Kristina Schenk (S13) landete nach Platz 6 im Prolog auf Platz 4 im Finale.

Elf Jugendliche und sieben Erwachsene reisten ins bayrische Bodenmais, um am Skadi Loppet, einem bekannten Volkssportlauf mit gewöhnlich 2000 Startern, teilzunehmen. Hier hatte sich der Sturm gelegt, so dass am Sonntag die klassischen Wettbewerbe ausgetragen werden konnten. Besonders für unsere Jüngsten, gerade einmal 14 Jahre alt, war die Streckenlänge von 24 Kilometern ungewohnt, vor allem bei Dauerregen und schwerem Schnee. Doch sie schienen davon wenig beeindruckt zu sein. Bei 246 männlichen Starten, die das Ziel erreichten, belegten alle einen Platz in der vorderen Hälfte. Als Erster von ihnen kam Arvid (J15) auf Platz 42. Es folgten mit Platz 46 Karl (J17), 84 Leon, 89 Marcel, 99 Franz (alle J15), 118 Johann (J16) und 128 (J15) Vincent.  Unsere weiblichen Teilnehmerinnen kamen bei 100 Starterinnen auf die Ränge 34 und 45 durch Charlotte und  Franziska (beide J17), 56 durch Bärbel (D36)  sowie 61 und 62 durch Marleen (J15) und Lotta (J16).

255 Erwachsene bewältigten die Strecke über 42 km, unter ihnen sechs Niedersedlitzer mit folgenden Platzierungen: 13 Arne (H 21), 20 Sten (H36), 95 Francis (H21), 119 Peter (H46), 137 Dirk und 182 Sven (beide H46).

Zum Foto: Unsere acht Kinder, die beim Sachsenpokal in Oberwiesenthal dabei waren.


12. März 2017: Niedersedlitz erfolgreich bei den Senioren-Weltmeisterschaften, beim Continentalcup und beim Deutschen Schülercup

Schon beim Miriquidi und bei den Sachsenmeisterschaften konnten wir feststellen,  dass mit Michael Richter und Sten Währisch zwei engagierte und äußerst erfolgreiche Breitensportler den Weg in unseren Klub gefunden haben. Michael, 39 Jahre alt, bewies das erneut bei den Seniorenweltmeisterschaften in Klosters (Schweiz), wo er am 05. März 2017 im Wettbewerb über 30 km (KT)  den 4. Platz in der AK M04 belegte.

Am gleichen Tag eroberte sich Richard Leupold beim Continentalcup in Sankt Ulrich (Österreich) über die gleiche Distanz bei den Junioren die Silbermedaille.

Arvid Reichelt, der wie Richard im Bundesstützpunkt Oberwiesenthal trainiert, musste sich beim Deutschen Schülercup bewähren. Dazu schreibt sein Vater Olaf: „Traditionell fand an den drei Tagen 10.-12.03.2017 das Schüler-Cup-Finale der Wintersaison Saison 2016/17 in Ruhpolding statt. In der Chiemgau-Arena, dort wo der Biathlon im Weltcup Station macht, messen die 14- und 15-jährigen nordischen Wintersportler alljährlich im März ihre Kräfte und ermitteln ihre Deutschen Schülermeister. Von unserem Verein war an allen drei Tagen Arvid Reichelt am Start. Los ging es am Freitag mit einem Technik-Sprint in der freien Technik, den Arvid als Elfter von 44 Startern beendete. Leider verhinderte ein unverschuldeter Stockwechsel kurz vor dem Start eine ganz vordere Platzierung für ihn. Mit Ärger und Wut im Bauch nahm Arvid den zweiten Tag in Angriff. Am Samstagnachmittag mussten 10 km in der KT bei frühlingshaften Temperaturen, Sonnenschein und aufgewühltem Schnee absolviert werden. Arvid erkämpfte einen starken 8. Platz und wurde damit genau wie am ersten Tag zweitbester Sachse hinter Carlos Lang (SSV Geyer).“

Zum Foto von Olaf Reichelt: Arvid (AK 15) in Ruhpolding beim Wettbewerb über 10 km (KT)


04./05. März 2017: Bieg Piastow, ein Worldloppet im polnischen Riesengebirge

Worldloppets gab es bis zur Wende nur jenseits des eisernen Vorhangs. Nach Öffnung der Grenzen 1990 besuchte viele Jahre lang unser Klub mit mehreren Jugendlichen den Oberammergauer König-Ludwig-Lauf. Später wurden auch Veranstaltungen aus dem ehemaligen Ostblock in die Liste der Wordloppets aufgenommen. Zu ihnen gehört der knapp 200 Kilometer entfernte Bieg Piastow im benachbarten Polen. In diesem Jahr waren 12 Niedersedlitzer dabei, darunter acht Mädchen und Jungen unserer AK 15 bis 18.

Das Highlight der Veranstaltung war der Wettbewerb über 50 km in der Klassischen Technik. Daran nahmen mit Erfolg unsere Erwachsenen Patrick, Francis und Uwe Durdel teil (Ergebnisse lagen noch nicht vor).

Für unseren Nachwuchs war der 25-km-Lauf bestimmt, ebenfalls in der klassischen Technik. Der Wärmeeinbruch brachte einige Wachsprobleme und schwer befahrbare Loipen mit sich. Unsere Jugendlichen, die bei den Junioren starten mussten, um überhaupt mitlaufen zu können. ließen sich dadurch nicht beirren. 1301 Starter erreichten das Ziel. Schnellster Niedersedlitzer war Karl mit Platz 49 insgesamt und Platz 5 in der AK 19 (Laufzeit: 1:26:14). Auf Platz 53 (6. der AK 19) folgte Arvid (1:33:14). Dann kam schon Ruth auf Platz 72. Sie erreichte nach 1:35:00 als vierte weibliche Teilnehmerin und als Dritte der wAK 20 das Ziel. Auf den weiteren Plätzen folgten Leon (Platz 118 /1:43:11), Johann (159 /1:48:48) und Marcel (190 /1:52:00).

Unsere Mädchen Charlotte (203 / 1:53:27) und Franziska (262 / 1:58:16) brachten es mit den Plätzen 2 und 3 bei der weibl. AK 19 zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Lotta (337 / 2:05:16) und Anke Durdel (595 / 2:21.19) erreichten noch in der ersten Hälfte des Starterfeldes das Ziel.

Zum Foto von Heike Reichelt: Unsere Medaillen-Gewinnerinnen Ruth, Charlotte und Franziska


25./26. Februar 2017, Johanngeorgenstadt: Sachsenmeisterschaften mit Silber und Bronze für unseren Nachwuchs und Gold für die Erwachsenen

Drei Tage waren für die Landesmeisterschaften vorgesehen, doch wegen eines Wärmeeinbruchs und des Sturms in der Nacht zum Freitag musste der Beginn auf Sonnabend verlegt werden. Zum großen Bedauern vieler Teilnehmer bedeutete das den Verzicht auf die Staffelwettbewerbe. Letztlich aber fanden die Teilnehmer gut präparierte Loipen, eine vorbildliche Organisation und zeitweise gute Wetterbedingungen bei leichtem Frost und Sonnenschein vor.

Für die 34 Starter aus unserem Klub gab es acht Medaillen, darunter dreimal Gold. Weitere 16 unserer Aktiven konnten für die Plätze 4, 5 und 6 eine Urkunde in Empfang nehmen. Der Sonnabend galt der Freien Technik. Hier mussten die Kinder  bis zur AK 15 einen 1,1 km langen Hindernisparcours bewältigen. Dabei gab es für Arvid Reichelt (AK m15) Silber sowie für Florian Bäcker (m10) Bronze. Jugendliche und Erwachsene mussten eine 5-km-Runde ohne Hindernisse durchlaufen, auf der sich Ines Uhlig (Damen 46) die Bronzemedaille holte.

Am Sonntag wurden die Wettbewerbe in der Klassischen Technik ausgetragen. Hier erkämpften sich Sarah Neises (w17/18, 5 km) und Ines Uhlig (Damen 46, 15 km) die Bronzemedaille. Drei unserer Aktiven brachten es auf der 20-km-Strecke der Herren zum Meistertitel und damit zu einer Goldmedaille: Michael Richter (H46). Sten Währisch (H36) sowie Arne Reichelt (H21), der Schnellster aller Männer über 20 km geworden ist. Besondere Beachtung verdient die Leistung unsere weiblichen Jugend AK 17/18, die mit Sarah Neises, Charlotte Linné und Franziska Schenk die Plätze 3, 4 und 5 belegten. Erfreulich für uns ist auch, dass zwei unserer Übungsleiterinnen zur Siegerehrung nach vorn gerufen worden sind: Nathalie Dsaak und Katharina Riedel kamen bei den Damen 21 auf Rang 5 und 6.

Zum Foto von Olaf Reichelt: Unsere drei Geldmedaillengewinner, von links Michael, Arne und Sten. 


11./12. Februar 2017: Deutscher Schülercup in Oberbayern, Karlslauf in Bozi Dar und Schwartenberglauf in Neuhausen

Beim Deutschen Schülercup (DSC) wird der Langläufernachwuchs schrittweise auf Wettkämpfe im Bundesmaßstab vorbereitet. Für Kinder der AK 14 und 15 sind es drei Wochenenden mit je zwei Wettbewerben, die Schüler der AK 13 werden an einem Wochenende dazugenommen. So trafen sich dieses Mal etwa 270 Kinder der AK 13 bis 15 aus neun Bundesländern im oberbayrischen Krün.

Hier schien jeden Tag die Sonne und brachte die Schneedecke an der Oberfläche zum Schmelzen, nachts gefror der Schnee wieder und bescherte den Startern am Vormittag vereiste Loipen. Diese waren sehr anspruchsvoll mit mehreren Anstiegen und schnellen Abfahrten angelegt worden. Am Sonnabend musste ein Hindernisparcour von 1,5 km Länge bewältigt werden, auf dem Arvid mit Platz 11 (von 43) als bester Sachse das Ziel erreichte und Nico, der sich zum ersten Mal gegenüber der Konkurrenz aus ganz Deutschland behaupten musste, auf Platz 23 (von 44) landete. Am Sonntag konnte sich Nico über 2,5 km in der Klassischen Technik auf Platz 18 verbessern, während Arvid über 7,5 km trotz guter Beherrschung der Technik auf Platz 20 landete.

Einige Erwachsene zog es ins tschechische Bozi Dar zum Karlslauf, an dem sich am Sonnabend unsere Oberwiesenthaler am Wettbewerb über 22 km FT beteiligten. Obwohl sie nicht den besten Griff in die Wachskiste getan hatten, belegten Richard und Arne in der Gesamtwertung die Plätze 2 und 5. Auch am Tag danach war unser Klub erfolgreich vertreten, denn Sten Währisch erreichte über 44 km KT den dritten Rang.

Einige unserer Aktiven waren am Sonnabend nach Bad Einsiedel zum Schwartenberglauf gefahren. Trotz der Schulferien durchliefen hier 138 Läufer das Ziel. Unser bestes Ergebnis erzielte Marie Göpel mit Platz 2  (von 7) bei den Schülerinnen 8 über 1 km (KT).

Zum Foto: Für Nico (AK 13) war es der erste Start bei einem DSC. Gekonnt durchläuft er die vereiste Kurve am Ende einer Abfahrt.


04./05. Februar 2017: Pokal für das schnellste Viererteam beim Miriquidi, Gold in der Gesamtwertung zum König-Ludwig-Lauf sowie Silber und Bronze beim Sachsenpokal

Es wird so viel über unsere Kinder und Jugendlichen berichtet, dass man glauben könnte, bei uns gäbe es keine Erwachsenen. Das ist nicht so: Unsere 144 Aktiven gehören etwa je zur Hälfte den Erwachsenen und dem Nachwuchs an. An diesem Wochenende machten die Erwachsenen auf sich aufmerksam.

Ein Highlight war für sie der Miriquidi in Zinnwald, ein 24-Stundenlauf, der am Sonnabend 10 Uhr begann und erst am Sonntag 10 Uhr endete. Für die Teilnehmer hatten die Veranstalter im Scharspitzengebiet eine 6-km-Runde präpariert. Dabei ging darum, in 24 Stunden eine möglichst große Strecke zurückzulegen. 27 Läufer wagten sich als Einzelkämpfer auf die Loipe, für sie gab es in den 24 Stunden keine Ablösung. Beim Teamwettbewerb wurde nach jeder Runde der Staffelstab übergeben. In den 48 Viererteams beteiligten sich 17 Mitglieder unseres Klubs. Zwei von ihnen gehörten der Siegermannschaft an: Sten Währisch und Michael Richter. Zusammen mit ihren Brüdern Tilo Währisch und Jens Richter bewältigten sie 69 Runden und brachten es auf 412 km.

Arne Reichelt und Richard Leupold waren zur gleichen Zeit in Oberammergau beim König-Ludwig-Lauf, den wir nach der Wende mit unseren Jugendlichen so lange besuchten, bis diese Veranstaltung mit den Sachsenmeisterschaften zusammenfiel. In diesem Jahr konnten unsere Leistungssportler ganz vorn mitmischen: In der Freien Technik über 19 Kilometer, bei der 496 Teilnehmer das Ziel erreichten, belegte Richard den dritten und Arne den vierten Platz. Aus dem Lauf in der klassischen Technik über 19 km (289 Starter) ging Arne als Gesamtsieger hervor. Richard nahm die lange Strecke in Angriff. Er belegte über 38 km (901 Starter) den elften Platz und wurde dabei Schnellster der Junioren.

Nicht ganz so glücklich verlief für 24 unserer Nachwuchssportler der Marienberger Meilenberglauf, der Bestandteil des Sachsenpokals ist. Platz 2 belegte Ines Uhlig bei den Damen 41 über 12 km, Platz 3 erreichten Nathalie Dsaak (D21, 12 km) und Lotta Rombock (U16w, 12 km). Fünf unserer Jüngsten der AK 7, 8 und 9 wurden nach der norwegischen Methode gewertet, d. h., jeder von ihnen erhielt eine Urkunde. In der Ergebnisliste erschienen Julius Kröcher (mU8, 1 km) auf Platz 1 und Sonja Uhlig (wU9, 1 km) auf Platz 3.

Zum Bild von Olaf Reichelt: Siegerehrung wie in Norwegen, alle Kinder bis zur AK 9 wurden nach vorn gerufen. Von uns sind dabei Julius Kröcher (links hinten), Sonja Uhlig (davor), Sebastian Koritz (rechts vorn), Felix Kästner (dahinter) und Henry Göpel (hinten Dritter von rechts).