14. Mai 2017, Neukirch: Valtenbergcross und Bike&Run
Zu zwei Veranstaltungen hatte der TV Valtenberg am vergangenen Wochenende in die Oberlausitz eingeladen. Am Sonnabend waren es 196 Läufer, die sich am Valtenbergcross beteiligten, und am Sonntag wagten sich 109 Sportler zu Fuß bzw. mit dem Rad beim Bike&Run in das bergige Gelände bei Neukirch.
Schon am Sonnabend waren alle vier Mitglieder unserer Familie Göpel am Start. Tochter Marie (wU10, 1 km) sowie Vater Steve (M40-44, 5 km) belegten beim Cross jeweils Platz 2 in ihrer Altersklasse.
Am Bike&Run beteiligten sich fünf Kinder unseres Klubs. Beim Kids-Cup Einzel mussten sie einen Kilometer zu Fuß und anschließend zwei Kilometer mit dem Mountainbike bewältigen. Marie Göpel gewann den Wettbewerb der wU10 in 11:47 Minuten, während Sebastian Koritz in der mU10 mit 10:46 Minuten auf Platz 4 landete.
Beim Light-Team-Wettbewerb waren im Wechsel zweimal 2 km zu Fuß und 6 km mit dem Bike zu bestreiten. Lucy Hauswald übernahm in unserem Mädchen-Team die Laufstrecken, während Carolin Otto mit dem Bike unterwegs war. Bei insgesamt 18 Teams errangen sie in 55:30 Minuten bei den Frauen bis 25 (Summe aus dem Alter beider Starterinnen) den 1. Platz. Lucys Eltern Annett und Sven gewannen in 44:07 Minuten den Wettbewerb der Mix-Teams 81-100 Jahre.
Zum Foto von Andreas Otto: Carolin musste zweimal 6 km mit dem Bike durchfahren
07. Mai 2017, Freital: Beim 20. „Lauf in den Frühling“ einmal Gold und je zweimal Silber und Bronze für die Kinder unseres Klubs
Der Freitaler „Lauf in den Frühling“ kann durchaus zu den anspruchsvollen Veranstaltungen gerechnet werden. Das gilt besonders für den Nachwuchs, für den nach wie vor nur zwei Streckenlängen ausgeschrieben werden. Abgesehen von den großen Starterfeldern mussten einige Jungen und Mädchen ungewohnt lange Strecken durchlaufen. Das betraf die 11- bis 13-jährigen Jungen und Mädchen, für die in der AK U14 fünf Kilometer auf dem Programm standen, sowie die fünf bis sieben Jahre alten Kinder, die sich in der U8 auf der 2-km-Strecke bewähren mussten. Für Junioren und Erwachsene aller Altersklassen gab es neben dem Halbmarathon eine 10-km-Strecke.
Doch die Läufer finden offensichtlich an derartigen Problemen Gefallen, sonst hätten nicht 864 Starter (Vorjahr 853) das Ziel erreicht, unter ihnen 21 (Vorjahr 25) vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz. Unsere Kinder waren wieder nicht zu bremsen, fünf von ihnen brachten es zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Siegerin wurde Sophie Sebastian (2 km) in der weiblichen U10 mit 31 Starterinnen. Platz zwei belegten Sebastian Koritz (mU10, 2 km, 35 Starter) und Insa Uhlig (wU16, 5 km, 21 St.), und den dritten Platz erreichten Florian Bäcker (mU10, 2 km, 31 St.) und Nico Dsaak (mU14, 5 km, 42 St.). Den über die 5 km ausgeschriebenen Firmenlauf gewann unser Nachwuchsteam mit Insa, Lisa (beide wU16) und Nico (mU14).
Auf die 10-km-Strecke wagten sich sechs unserer Erwachsene (einschließlich Junioren). Für sie gab es auf der durchweg in der Ebene verlaufenden Strecke kaum Schwierigkeiten. Tim Koritz (mU20), der für den DSC gestartet ist, ließ das Feld mit 199 männl. Startern hinter sich und wurde in 35:34 Minuten mit einem Vorsprung von 39 Sekunden Schnellster aller 10-km-Starter.
Zum Foto von Katja Göpel: Den Kindern sieht man die Anstrengung nicht mehr an, von links Sophie (1. Platz), Marie (5.), Henry (15.), Sebastian (2.) und Florian (3.).
29. April 2017, Niedersedlitz-Luga: Wanderung in die nähere Umgebung und feierlicher Saisonabschluss
Traditionsgemäß begann die Saisonabschlussveranstaltung mit einer Wanderung, anschließend gab es ein gemeinsames Essen und erst dann folgte der eigentliche Festakt mit Saisonrückblick und Auszeichnungen. In den letzten Jahren führte uns dieser Höhepunkt in die Ottomühle Bielatal, zur Schneckenmühle Liebstadt und in das Forsthaus Sayda. Dieses Mal sollte es „nur“ das Sportheim Luga und dessen Umgebung sein. Doch schon während der Wanderung und spätestens am Sportheim wurde klar, dass es sich auch in heimischer Umgebung großartig wandern und feiern lässt.
Die von Roland für die Wanderung ausgewählte Strecke führte vom Haltepunkt über das Barockschloss Großsedlitz, den Marktplatz Dohna und den Lugturm zum Sportheim Luga. An der rund 10 km langen Tour beteiligten sich 44 Kinder, Erwachsene und Eltern. Neu war in diesem Jahr die Verbindung mit einem Geocaching, das von Steve Göpel perfekt vorbereitet worden war.
Bei der Feier am Sportheim waren es 77 Teilnehmer. Hier fehlte es nicht an helfenden Händen: Ob es um den Aufbau der Tischgarnituren, das Zusammenstellen des kalten Büffets oder das Besorgen von Präsenten ging, Sportler, Mitarbeiter und Eltern packten gemeinsam an, und für den reibungslosen Ablauf fühlte sich besonders Astrid Dsaak verantwortlich.
In der mit Spannung erwarteten Festrede sprach Roland über die Erfolge der zurückliegenden Saison und mögliche Verbesserungen unserer Arbeit. Dann wurden viele Sportler und Sportlergruppen zu Ehrungen und Auszeichnungen nach vorn gerufen. Beginnend mit der neuen Leistungsgruppe über verdiente Mitarbeiter bis hin zu Übungsleitern und Leitungsmitgliedern erhielten alle einen Strauß Rosen und ein liebevoll dekoriertes Präsent.
Zum Foto: Gewöhnlich werden nur die von ihnen betreuten Sportler geehrt, dieses Mal waren sie es selbst, unsere Übungsleiter Katharina (TG 3), Anke (TG 4), Nathalie (TG 2), Robert (TG 3) und Patrick (TG 1).
22. April 2017: 40. Wilischlauf, eine gut gelungene Jubiläumsveranstaltung
Erinnert sei an den Gründer des Wilischlaufs, Carl Viehrig. Als begeisterter Ski- und Crossläufer legte er in das Gelände, in dem er oft trainiert hatte, die noch heute im Wesentlichen benutzten Strecken über knapp 10 und 30 km. Schon vier Jahre davor war durch Frieder Spranger für den Nachwuchs der Maldencross über 1, 2 und 3 Kilometer ins Leben gerufen worden, der heute Bestandteil des Wilischlaufs ist.
1978 beteiligten sich 68 Erwachsene am Wilischlauf und 226 Kinder am Maldencross. In diesem Jahr waren es trotz der Ferien und des typischen Aprilwetters 459 Starter (Vorjahr 518). Vieles hat sich in den 40 Jahren geändert: Die Start- und Ergebnislisten werden nicht mehr mit der Schreibmaschine getippt, und auch das Pinseln der Urkunden mit der Hand ist Geschichte. In den ersten Jahren gab es im Start- und Zielbereich weder ein festes Gebäude noch TOI-TOI-Toiletten. Das Handy zur Verständigung war noch nicht erfunden worden, und in der DDR hatte kaum jemand einen Festnetzanschluss.
In diesem Jahr ist uns die Organisation besonders gut gelungen. So bildeten sich weder bei der Anmeldung noch am Imbissstand Schlangen, und die aktuelle Streckenführung sowie die frühzeitige Siegerehrung wurden allerseits gelobt.
Für unsere Aktiven gab es in der AK-Wertung viele Podestplätze, allerdings keinen Streckenschnellsten. Zwei Mädchen waren jedoch Streckenbeste bei Wertung der weiblichen Teilnehmerinnen. So erreichten Josefin Berthold (wU12) über zwei und Insa Uhlig (wU16) über drei Kilometer als erste Mädchen das Ziel. Außerdem erkämpften sich Karl-Heidrich Meisner (mU20), Richard Leupold (M20-29) und Jürgen Isert (M75-79) drei weitere Altersklassensiege. Auf Platz 2 landeten Sebastian Koritz (mU10, 1 km), Sophie Bastian (wU10, 1 km), Nico Dsaak (mU14, 3 km), Arvid Reichelt (mU16, 3 km) und Charlotte Linné (wU20, 9,6 km), und den dritten Rang belegten Marie Göpel (wU10, 1 km), Florian Bäcker (mU12, 2 km), Franz Schaser (mU16, 3 km), Elisabeth Rechenberger (wU20, 9,6 km) und Bärbel Schmidt (F40-44, 9,6 km).
Siegerehrung der U16 (3 km) mit Insa Uhlig als Einzelstarterin und Gewinnerin bei der weiblichen U16 sowie mit Arvid, Franz und Matti auf den Plätzen 2, 3 und 4 (von 9) in der männlichen U16.
Ostersonnabend, 15. April 2017: Zwei Altersklassensiege beim 40. Bischofswerdaer Langstreckencross
Trotz der Feiertage beteiligten sich 425 Läufer an der Jubiläumsveranstaltung in Bischofswerda. Unser Klub war mit drei Familien vertreten, die allein zehn Teilnehmer stellten und drei Podestplätze erreichten.
Die achtjährige Marie Göpel startete zum ersten Mal in der weiblichen AK U10 und holte sich auch gleich über 2,5 km den Altersklassensieg. Ihr Bruder Henry wurde in der männl. U10 Sechster, und Vater Steve, neu in unserem Klub, landete bei den Männern 40 über 10 km mit Platz 7 exakt in der Mitte des Feldes.
Uwe Durdel, der zusammen mit seinen Jungen Marcel (U16) und Pascal (U12) angereist war, durchlief als einziger Niedersedlitzer die Halbmarathondistanz. Als Läufer der AK 50 erreichte er in der Gesamtwertung Platz 42 (von 59).
Familie Griesbach/Neises ließ es sich nicht nehmen, komplett auf die Strecke zu gehen mit dem Ergebnis, dass sie die Plätze 1 und 3 sowie zweimal Platz 4 erreichten.
Familienfoto Griesbach/Neises mit Mutter Katrin (F45, 10 km, Platz 4), Tochter Marleen (wU16, 4,5 km, Platz 4), Tochter Sarah (wU20, 10 km, Platz 1) und Vater Peter (M50, 10 km, Platz 3).
06. April 2017: Start in die Crosssaison mit dem 30. Mannschaftscrosslauf durch den Prießnitzgrund
Mannschaftswettbewerbe erfreuen sich nicht nur bei den Niedersedlitzer Skiläufern besonderer Beliebtheit. Immerhin durchliefen 639 Läufer in 213 Dreierteams die 6,3 km lange Strecke zum Mannschaftscrosslauf. Für unsere Aktiven war es nach der Wintersaison der erste Sommerwettkampf.
Unser Klub war mit neun Teams vertreten, darunter drei Mannschaften, in denen sich die Mütter unserer Sportlerkinder zusammengefunden hatten. Sie bewältigten mit Bravour die Strecke. Ein besonders Lob gebührt auch allen anderen Startern: Obwohl wir unsere Meldung bereits zehn Tage vor dem Wettkampf abgeben mussten, gab es keine Um- und Nachmeldungen. Von den vier Medaillen entfielen drei Silberne auf unseren Nachwuchs und eine Bronzene auf unser Familienteam mit Olaf und Arne Reichelt sowie Klaus-Dieter Hanisch, einem Verwandten von Reichelts. Kurios: Sie belegten mit einem zeitgleichen Familienteam genau Platz 100 in der Gesamtwertung. Als Schnellste unserer Erwachsenen kamen Sascha Rombock, Francis Schulze und Swen Hauswald auf Platz 29.
Die flinksten Niedersedlitzer waren jedoch auch in diesem Jahr Leon Schäfer und Franz Schaser. 2016 kamen sie zusammen mit Johann Ziegengeist auf den 18. Platz und wurden Sieger in der AK 10 bis 13. In diesem Jahr sind sie in die AK 14 bis 19 aufgerückt. Zusammen mit Janik Löwe von der SG Klotzsche belegten sie insgesamt erneut Platz 18. Als Neulinge in dieser Altersklasse vergaben sie mit 19 Sekunden Rückstand den Sieg an die Skizunft Dresden und wurden Zweite (von 15). Erstaunlich gut kamen unsere Jüngsten über die Strecke, denn sie belegten sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Schülern der AK 10 bis 13 Platz 2. Bei den Mädchen waren es Lisa Dietze, Lucy Hauswald und Kristina Schenk und bei den Jungen Nico Dsaak, Adrian Kaul und Johann Kröcher.
Zum Foto: Lisa, Lucy und Kristina bei der Siegerehrung
25./26. März 2017, Oberwiesenthal: Richard beendet die Saison als zweifacher Deutscher Juniorenmeister und Träger des grünen Trikots
Während in Dresden der Frühling Einzug gehalten hat, fielen in der Skiarena am Fichtelberg wichtige Entscheidungen. Auf vorbildlich präparierten Strecken wurden die Deutschen Meisterschaften über 50 km (FT) und im Teamsprint (KT) ausgetragen. Am Start waren mit Eric Frenzel und Eric Lesser auch prominente Vertreter anderer Skisportarten, und mit Richard Leupold und Arne Reichelt stellten sich zwei Dresdner Sportler der Konkurrenz.
Während des 50-km-Wettbewerbes änderten sich die Schneeverhältnisse. Die über Nacht gefrorene Oberfläche wurde unter der Sonneneinstrahlung weich und schwer befahrbar. Richard verstand es, sich diesen Umständen anzupassen und lief bei den Junioren als Zweiter durchs Ziel. Arne machte die Freie Technik über die Länge der Strecke zu schaffen, er belegte bei den Herren Platz 22.
Der 50-km-Lauf war zugleich der letzte Wettbewerb beim diesjährigen Deutschlandpokal. Im Anschluss an die feierliche Siegerehrung zum 50-km-Lauf im Hotel Panorama wurden die Ranglistenbesten geehrt. Richard steht bei den Junioren ganz oben und erhielt als Sieger das grüne Trikot. Arne wurde bei den Herren zweitbester Sachse und erreichte Platz 7.
Am Sonntag nach Abschluss der Rangliste gingen die Sportler den Teamsprint relativ gelassen an. Die Junioren und Herren mussten im Wechsel je Läufer 5 x einen Kilometer durchlaufen. Richard bildete bei den Junioren zusammen mit Jakob Vogt aus Holzhau Team 1 des Skiverbandes Sachsen. Beide konnten sich von Kilometer zu Kilometer weiter vom Hauptfeld absetzen und erkämpften mit 29 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Bayern 1 den Deutschen Meistertitel. Arne erreichte bei den Herren zusammen mit Vincent Waller als Team Sachsen 2 den 9. Platz (von 13).
Zum Foto von Olaf Reichelt: Siegerehrung im Teamsprint der Junioren mit Richard (links) und Jacob auf Platz 1. Für Richard war es der zweite Meistertitel in diesem Winter.
19. März 2017: Acht unserer Kinder beim letzten Sachsenpokal in Oberwiesenthal und sechzehn Starter beim Skadi Loppet in Bodenmais (Bayrischer Wald)
Der Winter neigt sich dem Ende zu. Genügend Schnee gibt es nur noch ganz oben in den Kammlagen der Mittelgebirge. Aber auch dort kündigt sich der nahende Frühling mit typischem Aprilwettwetter an. So konnte am Sonnabend der Supercross im tschechischen Boží Dar, zugleich letzter Wettkampf der Junior Trophy Erzgebirge, wegen des Dauerregens nur verkürzt ausgetragen werden, und die Freistilwettkämpfe beim Skadi-Loppet im bayrischen Bodenmais mussten wegen des Sturms komplett ausfallen.
Am Sonntag hatte sich das Wetter etwas beruhigt. Der achte und letzte Wettbewerb zum Sachsenpokal war nur durch Verlegen von Geyer in die Skiarena im Fichtelberg möglich. Drei unserer acht Kinder erreichten beim Sprint in der freien Technik über 1 km das Finale. Dort verbesserten sich Nico Dsaak (S13) und Florian Bäcker (S10) vom vierten Platz im Prolog auf Platz 3, und Kristina Schenk (S13) landete nach Platz 6 im Prolog auf Platz 4 im Finale.
Elf Jugendliche und sieben Erwachsene reisten ins bayrische Bodenmais, um am Skadi Loppet, einem bekannten Volkssportlauf mit gewöhnlich 2000 Startern, teilzunehmen. Hier hatte sich der Sturm gelegt, so dass am Sonntag die klassischen Wettbewerbe ausgetragen werden konnten. Besonders für unsere Jüngsten, gerade einmal 14 Jahre alt, war die Streckenlänge von 24 Kilometern ungewohnt, vor allem bei Dauerregen und schwerem Schnee. Doch sie schienen davon wenig beeindruckt zu sein. Bei 246 männlichen Starten, die das Ziel erreichten, belegten alle einen Platz in der vorderen Hälfte. Als Erster von ihnen kam Arvid (J15) auf Platz 42. Es folgten mit Platz 46 Karl (J17), 84 Leon, 89 Marcel, 99 Franz (alle J15), 118 Johann (J16) und 128 (J15) Vincent. Unsere weiblichen Teilnehmerinnen kamen bei 100 Starterinnen auf die Ränge 34 und 45 durch Charlotte und Franziska (beide J17), 56 durch Bärbel (D36) sowie 61 und 62 durch Marleen (J15) und Lotta (J16).
255 Erwachsene bewältigten die Strecke über 42 km, unter ihnen sechs Niedersedlitzer mit folgenden Platzierungen: 13 Arne (H 21), 20 Sten (H36), 95 Francis (H21), 119 Peter (H46), 137 Dirk und 182 Sven (beide H46).
Zum Foto: Unsere acht Kinder, die beim Sachsenpokal in Oberwiesenthal dabei waren.
12. März 2017: Niedersedlitz erfolgreich bei den Senioren-Weltmeisterschaften, beim Continentalcup und beim Deutschen Schülercup
Schon beim Miriquidi und bei den Sachsenmeisterschaften konnten wir feststellen, dass mit Michael Richter und Sten Währisch zwei engagierte und äußerst erfolgreiche Breitensportler den Weg in unseren Klub gefunden haben. Michael, 39 Jahre alt, bewies das erneut bei den Seniorenweltmeisterschaften in Klosters (Schweiz), wo er am 05. März 2017 im Wettbewerb über 30 km (KT) den 4. Platz in der AK M04 belegte.
Am gleichen Tag eroberte sich Richard Leupold beim Continentalcup in Sankt Ulrich (Österreich) über die gleiche Distanz bei den Junioren die Silbermedaille.
Arvid Reichelt, der wie Richard im Bundesstützpunkt Oberwiesenthal trainiert, musste sich beim Deutschen Schülercup bewähren. Dazu schreibt sein Vater Olaf: „Traditionell fand an den drei Tagen 10.-12.03.2017 das Schüler-Cup-Finale der Wintersaison Saison 2016/17 in Ruhpolding statt. In der Chiemgau-Arena, dort wo der Biathlon im Weltcup Station macht, messen die 14- und 15-jährigen nordischen Wintersportler alljährlich im März ihre Kräfte und ermitteln ihre Deutschen Schülermeister. Von unserem Verein war an allen drei Tagen Arvid Reichelt am Start. Los ging es am Freitag mit einem Technik-Sprint in der freien Technik, den Arvid als Elfter von 44 Startern beendete. Leider verhinderte ein unverschuldeter Stockwechsel kurz vor dem Start eine ganz vordere Platzierung für ihn. Mit Ärger und Wut im Bauch nahm Arvid den zweiten Tag in Angriff. Am Samstagnachmittag mussten 10 km in der KT bei frühlingshaften Temperaturen, Sonnenschein und aufgewühltem Schnee absolviert werden. Arvid erkämpfte einen starken 8. Platz und wurde damit genau wie am ersten Tag zweitbester Sachse hinter Carlos Lang (SSV Geyer).“
Zum Foto von Olaf Reichelt: Arvid (AK 15) in Ruhpolding beim Wettbewerb über 10 km (KT)
04./05. März 2017: Bieg Piastow, ein Worldloppet im polnischen Riesengebirge
Worldloppets gab es bis zur Wende nur jenseits des eisernen Vorhangs. Nach Öffnung der Grenzen 1990 besuchte viele Jahre lang unser Klub mit mehreren Jugendlichen den Oberammergauer König-Ludwig-Lauf. Später wurden auch Veranstaltungen aus dem ehemaligen Ostblock in die Liste der Wordloppets aufgenommen. Zu ihnen gehört der knapp 200 Kilometer entfernte Bieg Piastow im benachbarten Polen. In diesem Jahr waren 12 Niedersedlitzer dabei, darunter acht Mädchen und Jungen unserer AK 15 bis 18.
Das Highlight der Veranstaltung war der Wettbewerb über 50 km in der Klassischen Technik. Daran nahmen mit Erfolg unsere Erwachsenen Patrick, Francis und Uwe Durdel teil (Ergebnisse lagen noch nicht vor).
Für unseren Nachwuchs war der 25-km-Lauf bestimmt, ebenfalls in der klassischen Technik. Der Wärmeeinbruch brachte einige Wachsprobleme und schwer befahrbare Loipen mit sich. Unsere Jugendlichen, die bei den Junioren starten mussten, um überhaupt mitlaufen zu können. ließen sich dadurch nicht beirren. 1301 Starter erreichten das Ziel. Schnellster Niedersedlitzer war Karl mit Platz 49 insgesamt und Platz 5 in der AK 19 (Laufzeit: 1:26:14). Auf Platz 53 (6. der AK 19) folgte Arvid (1:33:14). Dann kam schon Ruth auf Platz 72. Sie erreichte nach 1:35:00 als vierte weibliche Teilnehmerin und als Dritte der wAK 20 das Ziel. Auf den weiteren Plätzen folgten Leon (Platz 118 /1:43:11), Johann (159 /1:48:48) und Marcel (190 /1:52:00).
Unsere Mädchen Charlotte (203 / 1:53:27) und Franziska (262 / 1:58:16) brachten es mit den Plätzen 2 und 3 bei der weibl. AK 19 zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Lotta (337 / 2:05:16) und Anke Durdel (595 / 2:21.19) erreichten noch in der ersten Hälfte des Starterfeldes das Ziel.
Zum Foto von Heike Reichelt: Unsere Medaillen-Gewinnerinnen Ruth, Charlotte und Franziska







