29. März 2014, Radeburg: Mit dem Zillelauf in die Crosssaison

Beinahe hätten einige unserer Sportler den Start in die neue Crosssaison verpasst, denn eine ganze Autobesatzung war nach Radeberg anstatt nach Radeburg gefahren. Doch Glück im Unglück: Sie kamen noch rechtzeitig zu ihrem Lauf, weil die Starts um eine Viertelstunde verschoben worden sind. Grund waren 300 Nachmeldungen, die erst einmal verarbeitet werden mussten. Unser Klub hat kräftig dazu beigetragen, denn von den 23 Niedersedlitzern fanden 13 über eine Nachmeldung den Weg in die Startliste.

Insgesamt 695 Läufer erreichten das Ziel. Unter den 180 Startern über 10 km durchlief Patrick Langer als Fünfter die Zielgerade, was zu Rang 3 in der AK M20 reichte. Auf Platz 7 folgte bereits André Noack, er belegte in der AK M40 den 2. Platz.

Auch unser Nachwuchs glänzte mit einigen brillanten Ergebnissen. Bei 22 Startern in der weiblichen U18 über 5 km wurden die drei ersten Plätze von Mädchen unseres Klubs belegt, die in der Reihenfolge Elisabeth Rechenberger, Sarah Neises und Charlotte Linné das Podest bestiegen, und aus dem Lauf der männlichen U12 mit 33 Startern ging Matti Dörner als Sieger hervor.

Im Bild ist Matti Dörner, Schnellster der männl. U12, zusammen mit Mutter Marlen zu sehen, die in der Gesamtwertung der Frauen über 10 km Platz 3 belegte.


22./23. März 2014, Abschied vom Winter in Klinovec und Oberstdorf

Der ungewöhnlich warme März schien den Winter vorzeitig zu beenden. Doch am vergangenen Wochenende hatten unsere jungen Sportler noch einmal Gelegenheit, auf Langlaufski ihre Kräfte zu messen.

Im tschechischen Klinovec wurde als letzter Wettbewerb im Rahmen der Juniortrophy Osterzgebirge der Supercross 2014 ausgetragen. Hierbei ging es um eine Abfahrt mit mehreren anspruchsvollen Hindernissen, die vier unserer Kinder in Angriff genommen hatten. Florian Bäcker kam bei den Jungen AK 6/7 auf Platz 3 (von 5), Carolin Otto belegte bei den Mädchen AK 8/9 Rang 4 (von 15), und auch Florian Otto errang mit Platz 6 (von 24) bei den Jungen AK 10/11 einen Urkundenplatz.

Hart gekämpft wurde von unseren Sportschülern beim zweiten Teil der Deutschen Meisterschaften bei Oberstdorf im Allgäu. Sonnenschein und Temperaturen nahe 10 Grad brachten den Aktiven am Sonnabend beim Freistilwettkampf über mehrmals fünf Kilometer nicht nur durchschwitzte Wettkampfkleidung, sondern auch nasse Füße ein, denn die Loipe wurde von Runde zu Runde nässer und stumpfer. Die Niedersedlitzer konnten die großartigen Erfolge von den Meisterschaften in der klassischen Technik von vor drei Wochen nicht wiederholen. Schnellster von ihnen wurde Richard Leupold, der bei den Jugendlichen der U18  über 20 km den 6. Platz erreichte. In der Endwertung des Deutschlandpokals kam er auf Platz 5.

Zum Foto: Gespannt verfolgen die Jungen der U18, wie ihr Trainer Lutz Hänel die Zweier-Mannschaften für den Teamwettkampf am Sonntag zusammenstellt


Richard Leupold - Deutscher Meister über 15 km Klassisch

Bei der DM in Sulzberg/Vorarlberg (verlegt von Isny im Allgäu) wurde Richard am Sonntag DEUTSCHER MEISTER im Wettkampf Massenstart 15 km Klassisch. Diesen Riesenerfolg erreichte er sogar als Jahrgangsjüngerer in der Doppelaltersklasse AK17/18. Arne Reichelt als 7. und Niklas Rombock als 9. komplettierten dieses hervorragende Ergebnis in einem Starterfeld von 34 Startern. In der Dienstagausgabe der SZ gibt es einen größeren Artikel dazu.


3 Tage Sachsenmeisterschaft - Höhepunkt unserer Saison

Der Winter treibt in diesem Jahr verrückte Sachen, fast nirgendwo in Deutschland gibt es noch Strecken zum Skilanglaufen. Deshalb kam es eine Woche vor Start der Sachsenmeisterschaft in Holzhau mit Ausweichort Zinnwald letztlich zu einer Verlegung nach Oberwiesenthal, da in Zinnwald die Wettkampfstrecken nicht mehr zu halten waren. Die SM ist für unseren Verein der Saisonhöhepunkt, den auch immer ein besonders Flair umgebiet - für die Kinder gibt es schulfrei, die Kinder und Betreuer sind drei Tage in einem gemeinsamen Quartier, alle Skier werden perfekt präpariert, die Betreuer- und Elterngruppe ist zahlenmäßig stark vertreten und die Ergebnisse haben eine hohen Stellenwert. In diesem Jahr starten 17 Kinder und 1 Erwachsener und übernachtet wird im Hotel "Schwarzes Ross", mit dem wir schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht hatten.

Wettkampftag Freitag: Am Freitag wurde in der freien Technik gelaufen und in Doppelstart gestartet. Hier konnten Arvid Reichelt eine Bronze- und Francis Schulze eine Silbermedaille erringen. Weitere tolle Platzierungen von Florian Otto (6.), Lorenz Bilz (5.), Sarah Neises (5.), Elisabeth Rechenberger (6.) und Julius Bilz (4.) rundeten den guten Eindruck an diesem Tag ab.
Wettkampftag Sonnabend: Da am selben Wochenende die Biathleten ebenfalls ihre Sachsenmeisterschaften durchführen, war der Start der Langläufer auf den Nachmittag verlegt. Die Wettkämpfe erfolgten als Massenstart in der klassischen Technik. Alle unsere Kinder kämpften bei Sonnenschein um hervorragende Platzierungen, was ihnen auch gelang und letztlich zu Medaillenerfolgen bei Arvid, Sarah Neises und Francis (Silber), Elisabeth (Bronze) und zum vierten Platz für Nico Dsaak führte. Kristina Schenk überraschte alle mit einem prima 8. Platz trotz zweier Stürze.
Wettkampftag Sonntag: Traditionell starten am dritten Tag die Staffeln. Unsere Jüngsten (AK10/11) erkämpften den 6. und 13. Platz, die Älteren (AK12/13) den 5. und 10. Platz und eine gemischte Staffel (AK Jugend 16/Jun. männl.) den 4. Platz. Die GOLD-Medaille eroberten sich Elisabeth Rechenberger, Franziska Schenk und Sarah Neises in der AK14/15 weiblich. Als einziger Verein aus Sachsen stellten wir in den beiden wichtigsten Kinder-AKs (AK10/11 und AK12/13) jeweils zwei Staffeln, was ein Ausdruck unserer guten Nachwuchsarbeit ist.


15. und 16. Februar 2014, Garmisch-Partenkirchen: 2. Deutscher Schülercup

Die Schneeverhältnisse werden im Gebirge von Woche zu Woche schlechter. Alle Wettkämpfe im Rahmen des Kammlaufs Mühlleithen und des Spielzeugmacherlaufs Seiffen mussten abgesagt werden. Aber es gibt ja noch den Deutschlandpokal (AK 16 bis Erw.) und den Deutschen Schülercup (AK 13 bis 15). Bei diesen Veranstaltungen geht es um die Bundesrangliste für den Nachwuchs, und dafür findet sich immer irgendwo in Deutschland ein schneesicheres Fleckchen.

So auch beim 2. DSC in Garmisch-Partenkirchen. Uwe Rodig und Patrick Langer hatten drei unserer Kinder, die in Dresden trainieren, auf dieses Ereignis vorbereitet. Uwe betreute sie während der Wettkämpfe. Mit am Start war auch sein Sohn Julius vom Oberwiesenthaler Sportgymnasium. Alle zeichneten sich durch Geschick, Reaktionsvermögen und Risikobereitschaft aus, was ihnen besonders bei den alpinen Fahrformen über 0,4 km zu Gute kam. So erreichte Johann Ziegengeist bei den Schülern 13 (45 Starter) einen bemerkenswerten 7. Platz. Julius Bilz kam bei den Schülern 15 (46 Starter) auf Platz 12, und unsere Mädchen Sarah Neises und Elisabeth Rechenberger landeten bei den Schülerinnen 15 (46 Starterinnen) auf den Rängen 9 und 33.

Beim Langlauf in der Klassischen Technik kam Julius über 5 km auf Platz 15 (von 46). Bei den anderen machte sich gegenüber den Sportschülern und Gebirglern der Rückstand an Schneekilometern bemerkbar. Johann erkämpfte sich über 2,5 km Rang 34 (von 44), und die Mädchen belegten über 5 km die Plätze 45 und 46 (von 48). Geblieben ist die Erinnerung an ein großartiges Erlebnis und die Freude darüber, beim Kräftemessen mit den besten Langlaufkindern Deutschlands dabei gewesen zu sein.

Im Bild (aus Archiv) ist Johann beim VSA-Wettkampf am 02. Februar 2014 in Sayda zu sehen


09.02.2014, Einmaliger Zieleinlauf im Deutschlandpokal

Heute zeigten unsere vier Sportschüler Ruth, Richard, Niklas und Arne wozu sie in der Lage sind. Beim Deutschlandpokal in Notschrei im Schwarzwald erreichten sie ein bisher noch nie dagewesenes Ergebnis.

Am Sonntag im 10km- (U18w) bzw. 15 km- (U18m) CL-Wettkampf (Einzelstart) wurden alle unsere vier Sportler zur Siegerehrung aufgerufen.
Richard (2.), Arne (4.), Niklas (6.) und Ruth (6.) zeigten bei diesem Wettkampf eine starke Leistung. Glückwunsch an die vier Sportler.
Ich denke, da können wir alle ein bisschen Stolz sein.


08. Februar 2014, Oberwiesenthal: Gedränge in der Skiarena am Fichtelberg

Was bliebe dem sächsischen Langlaufnachwuchs, wenn es den Fichtelberg nicht gäbe. Nach dem Marienberger Pokallauf ist auch der für den 08. Februar geplante Neuhausener Schwartenberglauf hier her verlegt worden. Doch die Skiarena war nur bis 14 Uhr frei, dann wurde sie von den Nordisch Kombinierten eingenommen, um die für Geyer vorgesehene Sachsenmeisterschaft im Kombinationslanglauf durchzuführen.

Für den Schwartenberglauf in der klassischen Technik lagen mit 380 Startern ungewöhnlich viele Meldungen vor, darunter auch von einem Verein aus dem tschechischen Karlovy Vary. Kein Wunder, wenn ringsum alle anderen Langläufe abgesagt werden mussten. Sieben Kinder unseres Vereins konnten sich auf einem der ersten sechs Ränge platzieren. Carolin Otto belegte zum wiederholten Mal bei den Mädchen AK 8 über 1 km den 1. Platz. Platz 4 errang Florian Bäcker (Jungen 7, 1 km), Platz 5 erreichten Nico Dsaak (Jungen 10, 2 km), Arvid Reichelt (Jungen 12, 2,5 km), Julius Bilz (Jungen 15, 5 km) und Elisabeth Rechenberger (Mädchen 15, 5 km), und auf Platz 6 landete Sarah Neises (ebenfalls AK 15, 5 km).

Doch nicht genug damit. Um den Schnee zu nutzen, war für die Kinder unseres Klubs nach einer kurzen Mittagspause ein intensives Techniktraining angesetzt. Im Bild sehen wir von links die 7- bis 9-Jährigen Pascal Durdel, Florian Bäcker, Carolin Otto und Sebastian Bäcker mit den Übungsleiterinnen Katharina Riedel und Natalie Dsaak. 


02. Februar 2014 - König-Ludwig-Lauf - Des Einen Freud, des Anderen Leid.

Der Winter hatte es bislang mit den Skimarathonis in Mitteleuropa nicht so gut gemeint. Die Kammloipe im Zinnwalder Loipengebiet war kaum befahrbar, die Tage auf Schnee an zwei Händen abzählbar und auch der Iserlauf fiel dem Schneemangel zum Opfer. Für die Wasalauf-Teilnehmer unseres Vereins rutschte daher der König-Ludwig-Lauf auf die Vorbereitungsliste. Es wurde eine Prüfung in einer mir so noch nicht bekannten neuen Teildisziplin im Skilanglauf - dem Marathonschieben.

Am Sonntag, den 26.01.2014 fiel die Entscheidung zur Durchführung des König-Ludwig-Laufs. "Er findet statt". Wir, Patrick, Linda, Peter, Ines, Martin, Andreas und Michael, konnten uns zwar nicht vorstellen, wo noch Schnee zu finden sei, aber freuten uns auf Oberammergau. Eine oder zwei Runden a 22,5 km standen uns im klassischen Stil bevor. Der Wachstest am Samstag beruhigte: nasser Neuschnee in Altschnee übergehen, Klister wie auch weiches Hartwachs steht. Über Nacht fielen dann leider 2 cm Neuschnee, welcher eine Wahl des Klisterwachses sofort mit kräftiger Stollenbildung bestrafte. Beim Wachstest zeigte das weiche Hartwachs seine zuverlässige Seite. Jedoch drückte der durchfeuchtete Schnee von unten durch. 20 min vor dem Start, glänzte die Einlaufspur schon eisig. Hektisch fummelte ich noch mit etwas Klister rum. Zu spät. Wir machten uns gegenseitig Mut, dann fiel der Startschuss. Der Startschuss zum 45 km Ski-Marathon im Doppelstockschub. Gedanklich zogen die Laufkilometer in der Dresdner Heide an mir vorbei. Alles umsonst. Hier zählte allein der Bizepsdurchmesser. Und daran hatten andere Sportfreunde offensichtlich mehr gearbeitet. Dirk Bähr (KV Rohnspitzler) lag während der ersten, eisig-flotten Runde in Sichtweite, doch uneinholbar, vor mir. Dann wurde die Strecke sulzig. Und die Anstiege um Ettal forderten ihren Tribut. Verzweifelt versuchte ich einem mich überholenden Kletterfreund Parole zu bieten. Keine Chance - kein Tag für Skifahrer. Das dachte sich auch meine Stockschlaufe und gab nach 32 km ihren Geist auf. Was für ein Glück für mich. Es passierte vor den Skiern des einzigen Zuschauers auf 5 km Streckenlänge. Ein großes Dank an den Sportfreund vom Hermsdorfer SV für die selbstlose Bereitstellung seiner Schubgeräte! 100% Carbon beflügelt. Dann wurde ein Gel eingeschoben und der Kopf ausgeschalten. "Druck und Frequenz halten" war mein Mantra, während von hinten immer neue Gruppen aufrückten. Am Ende schob ich mich als 426. nach 2:42 über die Ziellinie, immerhin 4. Welle beim Wasalauf. Meine besonderen Glückwünsche gehen an den schnellsten des Vereins, Patrick Langer für seinen 265. Platz in 2:29 - 3. Startwelle in Schweden! Mit einer Zeit von 1:37 belegte Linda den 2. Platz in ihrer Altersklasse über 23 km und den 106. Platz insgesamt. Aber auch alle anderen Teilnehmer konnten sich für den Wasalauf eine gute Position herauslaufen und waren durchweg zufrieden. Hoffen wir, dass es beim 90. Wasalauf mehr auf  Skilaufen ankommt. Ansonsten sind wir jetzt gut vorbereitet.


02. Februar 2014, Sayda: Eine Schneeoase in grauer Landschaft zum VSA-Wettkampf

Den Schnee muss man heutzutage selbst im Gebirge mit der Lupe suchen, besonders dann, wenn er für einen VSA-Wettkampf (Vielseitigkeits- und Athletiktest) gebraucht wird.  Dabei sind auf relativ kurzen Loipen etwa 10 Hindernisse zu bewältigen. Sie können so klangvolle Namen wie Kreisel, Slalom, Wellenbahn oder gar Sprungschanze tragen. Umso bemerkenswerter ist es, dass es dem SSV Sayda mit viel Technik und Muskelkraft gelungen ist, eine VSA-Strecke in die Landschaft zu zaubern.

Auf einem Trainingsgelände für Schneemobile in der Nähe des Hotels Kreuztanne versammelten sich 220 Skilangläufer aus ganz Sachsen. Für Kinder und Jugendliche wurde der Wettbewerb zusätzlich für Landesrangliste und Junior-Trophy gewertet.  Kinder bis zur Altersklasse 9 hatten eine vereinfachte Hindernisbahn mit einer Länge von 500 Metern zu durchlaufen, ab AK 10 musste in zwei Durchgängen ein Kilometer mit der geforderten Anzahl von Hindernissen geschafft werden.

Die 17 Kinder unseres Klubs konnten sich in mehreren Altersklassen behaupten. Als eine sichere Bank zählt unsere männliche Altersklasse 12, in der bei 17 Startern Arvid Reichelt und Lorenz Bilz die Plätze 1 und 2 belegten. Altersklassensiegerin wurde auch Carolin Otto in der weibl. AK 9, und als Überraschungszweiter präsentierte sich der sechsjährige Florian Bäcker, der unter neun Teilnehmern der männl. AK 7 auf Rang 2 landete. Auch auf die Entwicklung der Jungen der Altersklasse 10 kann man gespannt sein. Unter 14 Startern kamen Nico Dsaak und Florian Otto auf die Plätze 3 und 4.

im Bild: Von links Sarah Neises, Charlotte Linné und Elisabeth Rechenberger, die in der weibl. AK 15 die Plätze 2, 3 und 4 erkämpften.


25. / 26. Januar 2014, Klingenthal, Landesjugendspiele: Zwei Medaillen und 12 Urkundenplätze

Die Landesjugendspiele werden aller zwei Jahre für Kinder der Altersklassen 10 bis 15 ausgeschrieben, Veranstalter ist der Landesportbund Sachsen. Vergleichbar mit den früheren Spartakiaden sind daran die Aktiven mehrerer Sportarten beteiligt. In diesem Jahr trafen sich die Eisläufer in Chemnitz, die Biathleten und Rennrodler in Altenberg sowie die Skispringer, nordisch Kombinierten und Langläufer in Klingenthal. Hier war mit viel Mühe die dünne Schneedecke mittels Schaufeln und Schneekanonen in den Loipen verstärkt worden ist. Für die Alpinen war das nicht möglich, so dass deren für Erlbach und Schöneck vorgesehenen Wettbewerbe abgesagt werden mussten.

Für alle Wintersportarten ist mit einer Beteiligung von 1200 Aktiven gerechnet worden. Bei den Skilangläufern waren es 186. Unser Verein stellte mit 21 Kindern die größte Delegation. Allen war klar, dass sich das großartige Ergebnis von vor zwei Jahren mit acht Medaillen, darunter viermal Gold, nicht wiederholen lässt. So ein Höhepunkt kann nur die Ausnahme sein. Außerdem hatten wir dieses Jahr im Flachland keinen Schnee während der Vorbereitungsperiode. Zwei Medaillen und 12 Urkundenplätze sind der Beweis dafür, dass wir uns mit unserem Nachwuchs nach wie vor den Anschluss an die Spitze des Skiverbandes Sachsen erhalten konnten.

Unsere Medaillengewinner gehören beide der Altersklasse 12 und dem Team Sachsen an. Arvid Reichelt (im Bild rechts) belegte am Sonnabend über 3,3 km in der Freien Technik den 2. Platz, und sein Altersgefährte Lorenz Bilz (im Bild links) kam am Sonntag beim Hindernisrennen über 0,8 km auf Platz 3. Zwei Urkunden für einen der Plätze 1 bis 6 eroberten sich Arvid Reichelt (Platz 2 und Platz 4), Lorenz Bilz (3 und 5), Nico Dsaak (4 und 5), Julius Bilz (5 und 5), Johann Ziegengeist (5 und 6) und Florian Otto (2 x 6). Je einen 6. Platz belegten Elisabeth Rechenberger und Sarah Neises.